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Netzwerken in Deutschland: Berufskultur verstehen ohne böse zu wirken

Netzwerken in Deutschland braucht Respekt für die Berufskultur. Der Text zeigt, wie man sich begrüßt und nachtreten kann. Wer neu ist, lernt so besser.

Warum Netzwerken in Deutschland zurückhaltend ist und wie man gut klarkommt

Netzwerken in Deutschland ist sehr ordentlich. Leute sind pünktlich und sagen geradeheraus. Man redet wenig über Smalltalk, nur über Arbeit[1][6].

Für Ausländer heißt das: Keine schnelle Forderungen stellen. Die Deutschen vertrauen Kompetenz, nicht Charme. Lieber zuhören. So baut man gute Freunde und Geschäfte auf[2].

Fehler lassen Vertrauen kaputtgehen. Ein Ausländer hat mal einen Vertrag verloren, weil er eine Führungskraft unterbrach. Vertrauen braucht Zeit: 3–6 Monate[5].

Xing oder LinkedIn: Die beste Plattform für Kontakte in Deutschland

Xing und LinkedIn sind Netzwerke. Xing ist in Deutschland bekannter mit 20 Millionen Nutzern. LinkedIn passt für Ausland und große Firmen[1].

Xing zeigt viele deutsche Jobinfos. Man kann Referenzen finden und danach E-Mails schreiben[1]. LinkedIn ist für große Firmen gut, aber weniger persönlich.

So geht’s: 1) Xing-Profil auf Deutsch machen. 2) Gruppen wie VDI beitreten. 3) Persönliche Einladungen senden. Xing kostet 10 Euro im Monat[1].

Manche Firmen nehmen beide Netzwerke. Traditionelle Firmen bleiben bei Xing. 70% der Deutschen nutzen Xing täglich[1].

Formelle oder informelle Kontakte: Wann man Sie benutzt

Formell oder locker ist wichtig in der Hierarchie. Man sagt zu neuen Kontakten immer “Sie”, auch zu Kollegen. “Du” ist nur für Freunde[1][4].

Wer “Du” zu schnell sagt, macht Fehler. Das ärgert zum Beispiel die Banken. Man sagt erst “Herr/Frau Nachname” und wechselt nur, wenn das Gespräch locker wird[3][5].

Beispiel: E-Mail an eine Personalchefin: “Sehr geehrte Frau Müller.” Persönlich erst nach einigen Treffen locker werden. Das sind 2–5 Treffen. Ausländer üben so etwas aus Spielen[4].

Visitenkarten: Der erste gute Eindruck

Visitenkarten sind sehr wichtig beim Netzwerken in Deutschland. Sie müssen sauber sein und Titel haben. Auf der Rückseite steht eine deutsche Übersetzung[4].

Wie gibt man sie? 1) Mit beiden Händen beim Händeschütteln. 2) Die andere Karte kurz anschauen und Titel merken. 3) Karte ins Heft legen, nicht in die Tasche[3]. Schlechte Karten wirken unprofessionell.

Preis: 20 bis 50 Euro für 100 Stück. Digitale Karten sind selten. Wer keine Karte hat, hat Probleme bei Veranstaltungen[4].

Nach einem Treffen nachfragen ohne zu drängen

Nach einem Treffen schreibt man eine Dankesmail innerhalb 24 Stunden. Man fasst wichtige Punkte zusammen[1][6].

Text: “Danke für das Gespräch. Nächste Schritte: [Liste].” Man kann Notizen anhängen. Deutsche mögen klare Mails, keine ungenauen[6].

Wie fragt man ohne Aufdringlich zu sein? Man gibt nützliche Infos: “Hier eine Studie.” Frage maximal einmal pro Woche. Keine Antwort nach 2 Wochen? Eine höfliche Erinnerung per Xing ist okay[2].

Netzwerk-Events oder online: Wo sich Deutsche treffen

Netzwerkevents und online? Clubs und Vereine sind gut für feste Kontakte. Online ist gut für den ersten Kontakt[2].

Events: IHK-Workshops, kosten 50–100 Euro. 10 Minuten früher kommen, Hände schütteln[3]. Online: Xing-Events führen oft zu Treffen[1].

Kombiniert: Nach einem Event bei LinkedIn danken. 40% der Kontakte entstehen auf Events, 20% online[2]. Fehler: Man soll nicht allein sprechen, sondern mit gemeinsamen Kontakten.

Wie man in Deutschland Empfehlungen bekommt

Empfehlungen bekommt man durch “Vitamin B”. Das heißt Beziehungen. Das ist in Deutschland sehr wichtig[5].

So geht’s: 1) Vereine wie BDV besuchen. 2) Erst helfen. 3) Höflich fragen: “Kennst du Experten für [Thema]?”[2].

Es dauert 1–3 Monate. Mitgliedschaft kostet ca. 100 Euro pro Jahr. Ausländer sollten zuerst Expat-Gruppen nutzen. Mit Deutschen verdoppelt sich die Chance[2].

Was ist Vitamin B? Deutschlands geheime Netzwerk-Regeln

Vitamin B heißt “Beziehungen”. Das ist im deutschen Netzwerk sehr wichtig. Offiziell zählt Leistung, aber privat Kontakte[5].

Man baut Vitamin B auf durch Treffen am Stammtisch. Man stellt sich formell vor. Zum Beispiel bekam ein Ingenieur eine Stelle bei Siemens durch seine alten Kontakte[2].

Manche Ausländer aus Nicht-EU-Ländern haben Schwierigkeiten. Hilfe bieten Berufskurse. Offizielle Infos: make-it-in-germany.com[external].

Typische Fehler von Ausländern und wie man sie vermeidet

Ausländer sind oft zu spät. Sie sollen immer 5 Minuten früher kommen[3][7]. Auch zu viel Smalltalk ist falsch. In Deutschland trennt man Arbeit und Privat[7].

Man soll Hände nicht in Taschen stecken und festen Händedruck geben[3]. Augenkontakt ist wichtig. Ohne das verliert man Chancen. Am besten üben in Tandems.

Hilfen sind die Events der Bundesagentur für Arbeit. Webseite: arbeitsagentur.de. Man soll den Fortschritt oft prüfen[6].

Schritt-für-Schritt Plan für Jobsucher in Deutschland

1) Profil auf Xing oder LinkedIn machen. 2) Zwei Vereine beitreten. 3) Jeden Monat zu Events gehen. 4) Immer nachfassen[2].

Man braucht 6 Monate bis zur ersten Empfehlung. Ziel: 50 neue Kontakte im Jahr. Kosten: etwa 200 Euro. Dazu passt der interne Jobguide.

Fortgeschritten: Man verhandelt mit Fakten, nicht mit Druck[2]. Offizielle Infos: bmwi.de networking.

So schafft man langfristig Erfolg beim Netzwerken in Deutschland.

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