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Die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland wird kleiner

Trend zu kleineren Wohnungen in Deutschland

Nach vielen Jahren mit wachsender Wohnfläche sinkt die durchschnittliche Wohnunggröße in Deutschland bald wieder, wie Studien zeigen. Das ist ein bedeutender Wandel, der mit steigenden Einkommen und einem größeren Komfortbedürfnis zu tun hatte. Demografische Veränderungen und hohe Immobilienpreise führen dazu, dass größere Wohnungen für viele nicht mehr erschwinglich sind [Quelle 1], [Quelle 2].

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, dass seit 2005 neue Wohnungen oft kleiner gebaut werden. Deshalb soll die durchschnittliche Wohnungsgröße bis 2050 um etwa sechs Quadratmeter schrumpfen [Quelle 2].

Wichtige Gründe für kleinere Wohnungen

Die Zunahme von Einpersonenhaushalten trägt erheblich zu dieser Entwicklung bei. Der Anteil allein lebender Personen hat sich seit den 1960ern verdoppelt und liegt heute bei etwa 41 Prozent aller Haushalte. In Städten wie Berlin und München liegt er nah bei 50 Prozent. Dort ist die Nachfrage nach kleineren, effizient gestalteten Wohnungen besonders groß [Quelle 2].

Hohe Preise auf dem Immobilienmarkt erhöhen den Druck auf Käufer und Mieter und fördern den Wunsch nach kompakterem Wohnen. Kleinere Wohnungen passen auch besser zu Zielen der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, weil sie weniger Energie verbrauchen [Quelle 2].

Was das für Ausländer in Deutschland bedeutet

Für Expatriates, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte kann der Trend zu kleineren Wohnungen Auswirkungen auf Wohnmöglichkeiten und Kosten haben, vor allem in Städten. Wer eine Wohnung sucht, sollte mit engeren Wohnverhältnissen rechnen und seine Bedürfnisse genau überlegen, weil größere Wohnungen seltener und teurer werden.

Der Anstieg kleiner, gut geplanter Wohnungen kann auch niedrigere Energie- und Nebenkosten bedeuten und so die monatlichen Kosten senken. Dennoch bleiben Lebensstil und Familiengröße wichtige Faktoren. Eine frühzeitige Planung hilft internationalen Bewohnern, passende Wohnungen zu finden.

Expatriates sollten den lokalen Wohnungsmarkt auf neue, effiziente und kleine Wohnungen beobachten, da diese in Zukunft wichtiger werden. Wer die demografischen Veränderungen und ökonomischen Gründe kennt, findet sich besser im deutschen Wohnungsmarkt zurecht [Quelle 1], [Quelle 2].

Weitere Informationen gibt der Originalbericht auf Tagesschau (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wohnung-flaeche-entwicklung-100.html) [Quelle 1].

📚 Key Vocabulary (Intermediate (B1-B2))

die Wohnung(noun (f.))
apartment
der Trend(noun (m.))
trend
der Haushalt(noun (m.))
household
die Energieeffizienz(noun (f.))
energy efficiency
die Nachhaltigkeit(noun (f.))
sustainability
die Nachfrage(noun (f.))
demand
der Wohnraum(noun (m.))
living space
das Einkommen(noun (n.))
income
die Planung(noun (f.))
planning
die Ausländer(noun (pl.))
foreigners
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