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Familiennachzug Visum Deutschland: Voller 2025 Leitfaden für Ehepartner & Kinder

Das Familiennachzug Visum hilft Menschen in Deutschland, ihre Frau oder Kinder zu holen. Dieser Leitfaden zeigt, was man braucht und wie lange es dauert.

Wer kann das Familiennachzug Visum bekommen?

Man kann das Visum bekommen, wenn man Frau oder Kind ist. Eltern können auch kommen, wenn ihr Kind in Deutschland minderjährig ist.

Der Gastgeber muss Deutscher sein oder eine gültige Erlaubnis haben. Er muss genug Geld, Platz und Versicherung zeigen.

Wer eine EU Blue Card hat, muss oft keinen Deutschtest für Ehepartner machen. Kinder unter 16 brauchen meist keinen Deutschtest.

Es gibt Ausnahmen, zum Beispiel für Kinder über 16 oder bei besonderen Fällen wie Krankheit.

Mehr Infos gibt es auf der BAMF Webseite.

Was ist Ehegattennachzug und Kindernachzug?

Ehegattennachzug bedeutet, dass die Frau oder der Mann nachkommt. Man braucht eine Heiratsurkunde und oft Deutschkenntnisse auf A1 Niveau.

Kindernachzug heißt, die Kinder kommen zu den Eltern. Kinder unter 18 die nicht verheiratet sind, dürfen meist kommen.

Bei Ehegattennachzug prüft die Polizei, ob die Ehe echt ist. Bei Kindernachzug braucht man Geburtsurkunden und oft Zustimmung von Eltern.

Zuerst kommt der Ehepartner, dann die Kinder. So geht es schneller.

Der Ehepartner muss oft Deutsch lernen, bei den Kindern geht es mehr um Zustimmung und Betreuung.

Welche Papiere braucht man für das Visum?

Man braucht einen Pass, der in den letzten 10 Jahren gemacht wurde und noch gültig ist.

Zwei aktuelle Fotos, ein Formular (VIDEX) und Papiere, die zeigen, dass man verwandt ist. Urkunden müssen auf Deutsch oder Englisch sein.

Der Gastgeber gibt seine Erlaubnis, Arbeitsvertrag, Lohnzettel, Mietvertrag und Meldebestätigung.

Versicherung und Geldnachweis sind Pflicht. Das Visum kostet 75 Euro.

Wichtig: Alle Papiere müssen übersetzt sein. Auf der Diplo Webseite sind die Formulare.

Braucht der Ehepartner Deutsch auf A1?

Ja, meist braucht man für das Visum A1 Deutsch vom Goethe-Institut.

Ausnahmen gibt es für EU Blue Card Besitzer, Forscher oder bei Krankheit.

Kinder über 16 brauchen manchmal Deutsch, unter 16 nicht.

Man sollte früh lernen, der Kurs dauert 4 bis 8 Wochen und kostet 100 bis 200 Euro.

Das hilft Partnern, sich gut einzuleben.

Wie viel Geld braucht der Gastgeber?

Der Gastgeber muss zeigen, dass er genug Geld hat, etwa 1500 bis 2000 Euro pro Monat plus extra Geld für Kinder.

Das zeigt man mit Vertrag, Lohnzetteln oder Kontoauszügen.

Wer eine EU Blue Card hat, braucht weniger Geld. Es muss auch genug Platz geben.

Beispiel: Ein Softwareentwickler verdient 4000 Euro brutto und kann Frau und Kind holen.

Nicht erlaubt ist Arbeitslosigkeit. Man darf kein Einkommen schätzen, nur aktuelles zeigen.

Wie beantragt man das Visum? Vor Ankunft?

Man kann das Visum nicht in Deutschland beantragen. Man muss zur deutschen Botschaft im Heimatland gehen.

Schritt 1: Gastgeber sammelt die Papiere. Schritt 2: Termin online machen.

Schritt 3: Visum beantragen und beim Interview 75 Euro bezahlen. Es dauert 3 bis 6 Monate.

Schritt 4: Nach Erlaubnis mit D-Visum einreisen und dann Aufenthalt anmelden.

Am besten 6 bis 9 Monate vorher starten. Online genau informieren.

Wie lange dauert der Termin und die Bearbeitung?

Der Termin bei der Botschaft kann 1 bis 6 Monate dauern, je nach Land.

Die Bearbeitung danach dauert meist 8 bis 12 Wochen, manchmal länger.

Nach der Ankunft braucht man 4 bis 8 Wochen für die Aufenthaltserlaubnis.

Fehler oder fehlende Papiere können 1 bis 2 Monate Verzögerung bringen.

Man kann im Januar beantragen, kommt im Mai, ist im Juli fertig.

Versicherung und Platz für die Familie

Für das Visum braucht man Krankenversicherung mit 30.000 Euro Deckung.

Nach der Ankunft ist dann die volle deutsche Versicherung nötig. Partner können oft mitversichert werden.

Man braucht mindestens 12 Quadratmeter pro Erwachsener und 10 pro Kind.

Die Versicherung kostet etwa 200 bis 400 Euro im Monat.

Ohne Nachweis gibt es kein Visum.

Darf der Ehepartner nach Ankunft arbeiten?

Ja, mit Aufenthaltserlaubnis darf man sofort arbeiten, es gibt keine großen Einschränkungen.

Man kann Vollzeit, Teilzeit oder selbstständig arbeiten. Deutsch hilft aber ist nicht Pflicht.

Nach drei Jahren mit Deutsch B1 und ohne Sozialhilfe bekommt man eine Niederlassungserlaubnis.

Beispiel: Eine Frau arbeitet als Freelancerin und lernt Deutsch.

Ein Integrationskurs ist gut für die Zukunft.

Fehler vermeiden und Kosten

Übersetzungen müssen stimmen. Scheinehen werden geprüft.

Ein-Eltern-Familien brauchen Sorgerechtsnachweise. Ältere Kinder brauchen Ausnahmegründe.

Visum kostet 75 Euro, Übersetzungen bis 200 Euro, Deutschkurs bis 300 Euro, Versicherung 100 bis 500 Euro.

Falsche Angaben führen zu Ablehnung und Wartezeiten.

Berufe sollten die Familienplanung gut planen. Dieser Leitfaden hilft dabei.

Sources

  1. jobbatical.com
  2. total.law
  3. how-to-germany.com
  4. germany-visa.org
  5. germany.info
  6. digital.diplo.de
  7. wise.com
  8. bamf.de
  9. feather-insurance.com
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