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Schwere Eisbedingungen beeinflussen den Verkehr bundesweit
Das ausgeprägte Tiefdrucksystem „Gunda“ hat deutschlandweit zu gefährlichen Eisglätteverhältnissen geführt, die erhebliche Störungen im Schienen- und Luftverkehr verursachen. Zahlreiche Verkehrsunfälle wurden gemeldet, darunter mehr als zehn auf der Autobahn A7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Hamburg sowie weitere auf den Strecken A2, A210 und A25. Im fränkischen Raum ereignete sich auf der Bundesstraße 173 nahe Lichtenfels eine Massenkarambolage mit 13 Verletzten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor Schwarzglätte und gefrierendem Regen, der in einigen Regionen bis Dienstag andauern dürfte [Quelle 1].
Die Deutsche Bahn hat auf Hochgeschwindigkeitsstrecken wie Köln-Frankfurt Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt, während der Regionalverkehr in Teilen Schleswig-Holsteins, Hamburgs, Hessens und Sachsen-Anhalts mit Verspätungen und Ausfällen konfrontiert ist. Auch der Luftverkehr ist beeinträchtigt: Mindestens 19 Flüge sind landesweit gestrichen worden, und wichtige Infrastruktur wie die Hamburger Köhlbrandbrücke musste aufgrund von Schnee und Eis vorübergehend gesperrt werden [Quelle 1][Quelle 8].
Auswirkungen der Eisglätte in Deutschland auf Expats und ausländische Einwohner
Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer sollten sich der erheblichen Beeinträchtigungen ihrer Reisepläne durch die schwierigen Eiswetterbedingungen bewusst sein. Pendler, die auf Bahnverkehr oder regionalen Nahverkehr angewiesen sind, müssen verstärkt mit Verzögerungen oder Ausfällen insbesondere in Nord- und Mitteldeutschland rechnen. Die Straßenverhältnisse bleiben riskant, mit einem erhöhten Unfallrisiko auf Autobahnen und Nebenstrecken, was umsichtiges Verhalten oder das Verschieben von Reisen nahelegt [Quelle 1].
Flugreisenden wird empfohlen, vor Abflug die Fluginformationen zu überprüfen, da zahlreiche Stornierungen und potenzielle Beeinträchtigungen an Flughäfen vorliegen. Der DWD mahnt zur Aufmerksamkeit bezüglich weiterer Wetterwarnungen, da die Gefahr von gefrierendem Regen und Schwarzglätte in vielen Gebieten bis Dienstagmorgen hoch bleibt. Expats sollten zusätzliche Reisezeiten einplanen und lokale Verkehrsmeldungen aufmerksam verfolgen, um Störungen im Alltag oder der Arbeitswelt möglichst gering zu halten [Quelle 3][Quelle 6].
Um Risiken zu minimieren, sind praktische Maßnahmen wie die Nutzung von Winterreifen, die Vermeidung unnötiger Fahrten sowie die Vorbereitung auf mögliche Serviceunterbrechungen zu empfehlen. Schulen in einigen Regionen haben den Unterricht nach Schließungen wegen der Eisglätte teilweise wieder aufgenommen, jedoch könnten wetterbedingte Änderungen die Planungen erneut beeinflussen, was Familien und Schüler betrifft [Quelle 7].





