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SPD will Erbschaftssteuer ändern, um Ungleichheit zu bekämpfen
Die SPD schlägt vor, die Erbschaftssteuer in Deutschland zu reformieren. Sie meint, dass das aktuelle System unfair ist, weil Reiche zu wenig Steuer zahlen. Das Ziel ist, große Erbschaften stärker zu besteuern und kleine zu schützen. Die SPD will einige Ausnahmen abschaffen, vor allem für Unternehmensnachfolger. Diese Ausnahmen gelten als Lücken, die Steuervermeidung ermöglichen. Gleichzeitig plant die SPD einen lebenslangen Freibetrag für private Erben.
Union und Wirtschaftsverbände kritisieren SPD-Pläne scharf
Die CDU/CSU und viele Wirtschaftsverbände finden die Reform falsch, besonders in der aktuellen Lage. Sie sagen, höhere Steuern auf große Erbschaften können Investoren abschrecken und Arbeitsplätze gefährden. Die CSU lehnt höhere Steuersätze ab, fordert aber Reformen bei Steuererleichterungen für Unternehmensnachfolge. Firmenchefs aus Chemie und Autoindustrie warnen, dass stärkere Steuern Familienunternehmen schaden könnten. Die Union will die jetzige Bedürftigkeitsprüfung abschaffen, befürchtet aber mehr Belastungen durch den SPD-Plan.
Auswirkungen für Ausländer und Expats in Deutschland
Ausländer und Expats, die in Deutschland wohnen oder Vermögen erben, müssen mit möglichen Änderungen bei der Erbschaftssteuer rechnen. Zum Beispiel können Familienhäuser steuerfrei bleiben, wenn der Erbe mindestens zehn Jahre darin wohnt und das Haus nicht größer als 200 Quadratmeter ist. Wenn die SPD-Reform kommt, könnten diese Regeln verschärft oder gestrichen werden. Für Erben kann das mehr Kosten bedeuten. Es ist wichtig, Fristen und neue Regeln zu kennen. Wer Vermögen im Ausland hat, sollte spezielle Beratung suchen, da Erbschaftsrecht international kompliziert ist. Die Diskussion zeigt, wie wichtig eine gute Nachfolgeplanung und Steuerberatung ist.
Weitere Informationen finden Sie in diesem Bericht der Tagesschau: Union kritisiert SPD-Vorschläge für neue Erbschaftsteuer.





