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Deutscher Wetterdienst warnt vor großflächigen gefährlichen Eisbedingungen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor einem starken Eissturm herausgegeben, der weite Teile Deutschlands von Sonntagabend bis Montagmorgen betrifft. Das Tiefdruckgebiet “Gunda” bringt zuerst Schnee und dann gefrierenden Regen, da die Temperaturen unter null Grad bleiben. Das führt zu gefährlichen eisigen Straßen und Gehwegen, vor allem im Westen, Süden und Osten des Landes.
Meteorologe Oliver Reuter vom DWD erklärt, dass die Eisbedingungen “überregional und schwer” sind. Die Warnung gilt vor allem bis etwa 10 Uhr am Montag. In manchen Gebieten wie Bayern und Ostdeutschland kann der gefrierende Regen sogar bis Dienstag andauern. In den südlichen und östlichen Bergregionen sinken die Temperaturen auf minus 10 bis minus 15 Grad, was das Risiko glatter Flächen erhöht.
Auswirkungen auf Schulen, Verkehr und die Sicherheit von Expats und Bewohnern
Mehrere Bundesländer reagieren bereits mit Schulschließungen am Montag, um Schüler vor gefährlichem Reiseverkehr zu schützen. Nordrhein-Westfalen führt an diesem Tag Distanzunterricht ein. Auch der Verkehr ist betroffen: Die Deutsche Bahn reduziert ihre Fahrpläne wegen des Eis, erwartet aber keine so starken Störungen wie beim letzten Sturm „Elli“. Trotzdem können Regionalzüge und Straßenverkehr Schwierigkeiten bereiten, vor allem in den Eisregen-Gebieten.
Für Expats, internationale Studierende und Beschäftigte bedeutet das, dass sie mehr Reisezeit einplanen oder unnötige Fahrten Montagmorgen vermeiden sollten. Schulen und Arbeitsstellen können geschlossen oder im Fernbetrieb sein. Es ist ratsam, Wetterwarnungen und Behördeninfos regelmäßig zu prüfen. Expats sollten bei ihren Schulen oder Arbeitgebern nach aktuellen Infos zu Schließungen oder Änderungen fragen. Auch wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte mit Verspätungen und Ausfällen rechnen und aktuelle Reiseinfos einholen.
Obwohl sich das Wetter ab Mittwoch bessert und der Winter abklingt, sind die nächsten Tage vorsichtig zu planen. Der DWD warnt vor erhöhter Rutschgefahr auf Eisflächen, und Rettungsdienste raten, Reisen möglichst zu vermeiden. Bewohner sollten auch auf mögliche Stromausfälle oder Versorgungsunterbrechungen durch das starke Eis vorbereitet sein.
Für genaue Informationen können Expats die Website des Deutschen Wetterdienstes und lokale Behörden nutzen. Die Originalmeldung in der tagesschau bietet laufend neue Informationen auf Deutsch und verweist auf offizielle Quellen.





