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Beispielloses Wachstum der Aktienmarktpartizipation in Deutschland
Für das Jahr 2025 wird prognostiziert, dass über 14 Millionen Menschen in Deutschland in Aktien investieren – ein bisher nie dagewesenes Rekordniveau privater Anleger. Laut Deutschem Aktieninstitut bedeutet dies einen Zuwachs von rund zwei Millionen Personen im Vergleich zum Vorjahr, die Anteile an Aktien, ETFs oder Aktienfonds halten [Quelle 1]. Dieser Boom widerspiegelt das gestiegene Interesse der deutschen Öffentlichkeit an Kapitalmarktanlagen.
Demographische Entwicklungen und Auswirkungen auf Expats und internationale Bewohner
Der Anstieg der Aktienmarktpartizipation ist besonders bei unter 40-Jährigen markant, wobei sich nun fast fünf Millionen junge Investoren an Aktienanlagen beteiligen. Diese demographische Veränderung deutet auf ein wachsendes finanzielles Engagement jüngerer Generationen hin, darunter internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte mit Wohnsitz in Deutschland [Quelle 7].
Für Expats und internationale Studierende kann die Investition in Aktien eine nützliche Vermögensaufbau-Möglichkeit darstellen, erfordert jedoch ein fundiertes Verständnis der deutschen Besteuerung von Kapitalerträgen und Dividenden sowie der Nutzung verfügbarer lokaler Handelsplattformen. Die breit angelegte Zunahme der Aktienbesitzer könnte Neuankömmlinge motivieren, sich an Kapitalmarktchancen zu beteiligen, verdeutlicht jedoch zugleich die Relevanz einer fundierten Information über Steuerfristen und Meldepflichten.
Ausländische Bewohner sollten sich bewusst sein, dass ETFs und Aktieninvestments in Deutschland üblicherweise Kenntnisse über lokale Meldepflichten sowie potenzielle Maklergebühren erfordern. Angesichts der Rekordzahlen an Investoren wächst vermutlich auch die Infrastruktur für Anlegerbildung und Finanzberatung, was insbesondere nicht deutschsprachigen Personen zugutekommen dürfte [Quelle 4].





