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Neues Gesetz macht Ernährungskontrolle Pflicht
Ab 2027 müssen alle Krankenhäuser in Deutschland alle Patienten nach der Ernährung prüfen. Ziel ist, dass Unterernährung früh erkannt wird. Dann können Ärzte besser helfen. Das Gesetz heißt Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) macht die Regeln für die Kontrolle und Behandlung. So will man die Gesundheit der Patienten verbessern.
Wie stark ist Unterernährung bei Patienten?
Viele Patienten in Krankenhäusern haben zu wenig gute Nahrung. Bis zu 25 von 100 Patienten sind betroffen, besonders ältere Menschen. Jedes Jahr sterben viele, weil sie nicht gut essen. Man kann viele Tote verhindern, wenn man früh hilft. Unterernährte Patienten bleiben oft länger im Krankenhaus und werden langsamer gesund.
Was bedeutet das für Menschen aus anderen Ländern?
Für Menschen aus dem Ausland, die in Deutschland im Krankenhaus sind, ist die neue Pflicht gut. Die Krankenhäuser prüfen besser, ob sie genug essen. So können Ärzte schneller helfen und die Patienten werden schneller gesund. Es ist wichtig, den Ärzten beim Einchecken zu sagen, ob man spezielle Esswünsche hat. Jeder soll die richtige Hilfe bekommen, egal aus welchem Land er kommt.
So wird das neue Gesetz umgesetzt
Krankenhäuser brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter, die die Ernährung prüfen. Sie nutzen Fragebögen, um zu schauen, wer Probleme hat. Es kostet mehr Geld, aber es hilft, dass Patienten schneller gesund werden. Viele Krankenhäuser geben wenig Geld für Essen aus. Das macht die Arbeit schwer.
Alle Patienten, auch Menschen aus dem Ausland, sollten dem Personal sagen, was sie essen oder nicht essen können. Das neue Gesetz bringt ab 2027 bessere Hilfe bei der Ernährung im Krankenhaus.
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