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Inflation in Deutschland sinkt im Dezember auf 1,8 Prozent
Deutschland erlebt zum Ende des Jahres 2025 eine klarere Abnahme der Inflation. Die jährliche Inflationsrate fiel von 2,3 Prozent im November auf 1,8 Prozent im Dezember, so das Statistische Bundesamt. Damit erreichte die Inflation den niedrigsten Stand seit über einem Jahr und zeigt weniger Preisdruck für Verbraucher. Wichtige Ausgaben wie Lebensmittel, Benzin und Heizkosten wurden günstiger und trugen zu diesem Rückgang bei.
Im Durchschnitt stiegen die Verbraucherpreise 2025 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ähnlich wie 2024. Trotz sinkender Gesamtinflation blieb die Kerninflation – also ohne schwankende Preise für Lebensmittel und Energie – im Dezember mit 2,4 Prozent erhöht, was weiterhin Preissteigerungen zeigt.
Auswirkungen für Ausländer, internationale Studierende und Fachkräfte
Diese Entspannung der Inflation ist besonders relevant für Expats und internationale Gemeinschaften in Deutschland. Eine niedrigere Inflation bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten langsamer steigen. Das kann finanziellen Druck bei Miete, Einkäufen, Nebenkosten und Verkehrsmitteln verringern. Für Menschen mit fixem Einkommen oder begrenztem Budget – wie Studierende oder ausländische Arbeitskräfte – ist das eine kleine Erleichterung.
Trotzdem sollten Expats die Inflation weiterhin genau beobachten. Obwohl die Preise im Dezember zurückgingen, erwarten Ökonomen, dass die Inflation 2026 um oder knapp über der 2-Prozent-Marke der Europäischen Zentralbank bleibt. Das bedeutet, die Kosten für Güter und Dienstleistungen könnten mäßig steigen und die finanzielle Planung erschweren.
Praktische Tipps für Expats sind, Mietverträge, Versorgungsverträge und das Budget für Lebensmittel und Transport sorgfältig zu überprüfen, da diese Ausgaben monatlich wichtig sind. Auch Aufmerksamkeit bei Energiepreisen ist wichtig, besonders wegen der Heizkosten in der kalten Jahreszeit.
Ausblick und wirtschaftlicher Zusammenhang
Der Rückgang der Inflation kommt nach Jahren mit starken Preisanstiegen durch Schwankungen am Energiemarkt und Lieferkettenprobleme. Die jetzige Inflationsrate entspricht dem mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank von etwa zwei Prozent, das als stabil für die Wirtschaft gilt.
Obwohl die Verbraucherpreise langsamer steigen, bleibt Inflation für Politik und Bevölkerung wichtig, denn sie beeinflusst Zinsen, Lohnverhandlungen und die Gesamtlage. Für Expats ist es hilfreich, sich über verlässliche Quellen wie das Statistische Bundesamt und die EZB zu informieren, um bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen.
Weitere Informationen zur Inflation und deren Auswirkungen finden Interessierte im Originalbericht auf der Website von Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/inflation-deutschland-202.html [Quelle 1].




