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Deutschland ersetzt Bürgergeld durch neue Grundsicherung ab 2026: Was Expats wissen sollten

Wechsel von Bürgergeld zu Grundsicherung und seine Auswirkungen

Ab Mitte 2026 führt Deutschland die Grundsicherung als Ersatz für das Bürgergeld ein. Die Reform soll die Unterstützung gezielter machen und die aktive Zusammenarbeit mit Jobcentern stärken. Wer Termine verpasst oder Integrationsmaßnahmen nicht erfüllt, riskiert strengere Sanktionen. Dazu kann die Zahlung von Leistungen und die Übernahme der Wohnkosten ausgesetzt werden. Diese Maßnahmen sollen Solidarität und Eigenverantwortung ausbalancieren, sorgen aber für Besorgnis bei Sozialverbänden und Betroffenen.

Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland, die soziale Leistungen erhalten, müssen sich auf diese Änderungen einstellen. Die neuen Regeln können Anspruch, Leistungsbeträge und Pflichten verändern. Die Grundlagen werden verschärft, der Spielraum für Unpünktlichkeit oder fehlende Kooperation sinkt. Daher ist es wichtig, den Anforderungen des Jobcenters zu folgen, um Sanktionen zu vermeiden.

Strengere Sanktionen und Regelungen zur Wohnkostenübernahme

Mit der Grundsicherung wird ein striktes Sanktionssystem wieder eingeführt. Wer drei Pflichttermine beim Jobcenter versäumt, kann komplett keine Leistungen erhalten. In schwereren Fällen kann sogar die Übernahme der Wohnkosten, einschließlich der Miete, ausfallen. Dies stellt eine wesentliche Änderung zum Bürgergeld dar, das eine einjährige Frist ohne Kürzungen der Wohnkosten vorsah.

Ab 2026 übernimmt das Jobcenter nur noch Mietkosten bis zu 1,5-fachen der örtlichen Vergleichsmiete. Das kann für Empfänger, insbesondere in beliebten Großstädten, bedeuten, dass sie mit Vermietern neu verhandeln, untervermieten oder in günstigere Wohnungen umziehen müssen. Für Expats oder internationale Bewohner ist das oft besonders anspruchsvoll, da sie mit dem Mietmarkt weniger vertraut sind.

Folgen für Expats und praktische Handlungsschritte

Für Ausländer in Deutschland ist es wichtig, die neuen Regeln der Grundsicherung zu kennen. Ein Verstoß gegen Vorgaben kann zum Verlust von Leistungen und zu Wohnungsproblemen führen. Wer finanzielle Probleme mit der Miete hat, sollte frühzeitig mit Vermietern und Jobcentern sprechen. Die Jobcenter erwarten eine aktive Kommunikation zur Mietsenkung oder Neuverhandlung.

Empfänger sollten außerdem alle Termine beim Jobcenter wahrnehmen und Integrationsangebote nutzen. Nichtteilnahme kann sofort und hart sanktioniert werden, ohne die bisherige Schonfrist beim Bürgergeld. Eine vorausschauende Planung und sorgfältiges Informieren über Fristen verringert Risiken.

Regierungsgründe und öffentliche Reaktionen

Die Bundesregierung betont, dass die Grundsicherung das Sozialsystem finanzierbar halten und gleichzeitig mehr Arbeitsintegration fördern soll. Die Reform soll Fehlanreize und finanzielle Ungleichgewichte des Bürgergeldes korrigieren. Dennoch kritisieren viele soziale Organisationen die verschärften Sanktionen und die Kürzung der Wohnkostenübernahme als zu hart. Einige sehen politische Unzufriedenheit bei bestimmten Wählergruppen.

Expats in Deutschland sollten die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und sich bei Beratungsstellen informieren, um ihre Rechte und Pflichten unter der neuen Grundsicherung zu kennen.

Weitere Informationen finden Interessierte in der Berichterstattung von Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/buergergeld-grundsicherung-100.html.

Sources

  1. tagesschau.de
  2. br.de
  3. fr.de
  4. bundesregierung.de
  5. gegen-hartz.de

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