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Neue Vorschrift verbietet Blei in Trinkwasseranlagen
Ab dem 12. Januar 2026 verbietet Deutschland offiziell die Nutzung von Blei in Trinkwasserrohren, Armaturen und anderen Teilen. Diese Änderung folgt einer Änderung der deutschen Trinkwasserverordnung. Das Ziel ist, Gesundheitsrisiken durch Blei zu beseitigen. Blei ist ein giftiges Schwermetall, das früher in Wassersystemen verwendet wurde. Die Änderung, gültig seit dem 24. Juni 2023, verlangt, dass alle Rohre mit Blei bis 2026 entfernt oder stillgelegt werden.
Das neue Gesetz verbietet ausdrücklich, dass Materialien mit Blei mit Trinkwasser in Kontakt kommen, auch wenn der Bleigehalt bisher die Grenzwerte einhalten konnte. Diese Maßnahme zeigt, dass es wachsende Sorgen um die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Blei gibt, und deshalb werden die Kontrollen für Trinkwasser in Deutschland verschärft.
Auswirkungen für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer
Für Expats, Studierende und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland hat diese Regel praktische Folgen. In älteren Mietwohnungen kann es sein, dass die Wasserrohre noch Bleiteile enthalten. Die Hauseigentümer müssen diese Rohre bis zum festgelegten Termin austauschen oder stilllegen. Mieter sollten deshalb immer nachfragen, ob das Wassersystem den neuen Regeln entspricht, wenn sie sich sorgen.
Reparaturen an Bleirohren sind nach dem Fristablauf nicht mehr erlaubt. Installateure müssen gefundenes Blei den Gesundheitsämtern melden, es sei denn, ein Renovierungsauftrag liegt schon vor. Bewohner sollten sich auf Kontrollen und mögliche Sanierungen einstellen. Die Frist gibt Eigentümern und Mietern wenig Zeit, um die erforderlichen Arbeiten abzuschließen und Risiken zu vermeiden.
Gesetzliche Pflichten und Kontrolle für Installateure und Hauseigentümer
Die wichtigste rechtliche Grundlage ist § 17 der geänderten Trinkwasserverordnung. Er schreibt vor, dass Installateure sofort melden müssen, wenn sie Blei entdecken. Ab Januar 2026 ist der Betrieb von Bleirohren verboten. Einige Kommunen bereiten deshalb ihre Kunden jetzt schon auf die notwendigen und oft teuren Rohr-Erneuerungen vor.
Eigentümer sollten sich früh bei Fachhandwerkern melden, um die Situation zu prüfen und Ersatzpläne zu machen. Das Verbot hat das Ziel, Blei in allen Trinkwassersystemen komplett zu verbannen, weil es gesundheitsschädlich ist. Die erlaubte Bleimenge im Wasser wird bis 2028 von 10 auf 5 Mikrogramm pro Liter gesenkt, was den Schutz weiter verbessert.
Alle Bewohner und Expats werden geraten, sich über Neuigkeiten bei örtlichen Gesundheits- oder Wasserversorgern zu informieren. So stellt man sichere Wasserqualität und Rechtssicherheit für Miet- und Eigentumswohnungen sicher. Weitere Informationen gibt es in der offiziellen Mitteilung der Tagesschau.





