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Warum ETF-Investieren in Deutschland Steuern braucht
ETF-Investieren ist einfach für Expats. Es gibt viele Regeln bei Steuern in Deutschland. Das ist schwer. Dieses Buch hilft.
Man kann doppelt Steuern zahlen. Es gibt Regeln, die Geld sparen. Wir sagen, wie man das macht.
In Deutschland zahlt man 25% Steuern auf Gewinn. Plus 5,5% Extra. Die Bank nimmt die Steuern automatisch. Suche gute ETFs mit wenig Steuer.
Was ist Abgeltungsteuer? 25% Steuer in Deutschland
Abgeltungsteuer ist 25% Steuer auf Geld mit ETFs. plus extra Steuern wie Kirchensteuer. Es kann bis zu 28% sein.
Die Bank nimmt die Steuer gleich weg. Zum Beispiel bei 10.000 Euro Gewinn sind 2.500 Euro Steuer weg. Das gilt für alle.
Aber nicht alles ist voll versteuert. Manche ETFs zahlen weniger Steuer. Sonst zahlt man zu viel bei US-ETFs.
Man kann mit der Bank einen Auftrag geben, weniger Steuer zu zahlen. Das geht schnell in der App.
Sparerpauschbetrag: €1.000 Steuerfrei
Sparerpauschbetrag heißt, man hat 1.000 Euro frei pro Jahr. Für Paare 2.000 Euro. Das gilt für alle Gewinne.
Expats machen den Auftrag bei der Bank für den Freibetrag. Wenn mehr Geld kommt, zahlt man Steuer.
Beispiel: 800 Euro Dividende plus 300 Euro Gewinn macht 1.100 Euro. 100 Euro sind steuerpflichtig. Nach Heirat ist der Freibetrag größer.
Expats ohne Wohnsitz können weniger Freibetrag bekommen. Man kann das auf BZSt.de prüfen und ändern.
Vorabpauschale: Steuer vor Verkauf von ETFs
Vorabpauschale ist eine Steuer auf Gewinne vor dem Verkauf. Seit 2018 gibt es das. Die Bank rechnet das automatisch.
Die Steuer ist ca. 70% der Wertsteigerung mal Steuersatz. Bei 10.000 Euro ETF und 10% Wertsteigerung sind 175 Euro Steuer fällig.
Wenn der ETF Wert verliert, zahlt man keine Vorabpauschale. Expats brauchen den Jahresbeleg vom Broker. Man darf das nicht vergessen.
Steuertipp: Nimm ETFs, die Gewinne anlegen. Dann zahlt man später weniger Vorabpauschale.
Teilfreistellung: 30% steuerfrei bei Aktien ETFs
Teilfreistellung heißt: ETF mit viel Aktien haben weniger Steuer. Über 50% Aktien sind 30% frei, 25–50% Aktien sind 15% frei, unter 25% frei nichts.
Zum Beispiel MSCI World ETFs haben 30% Steuerfreibetrag. Bei 10.000 Euro Gewinn wird nur auf 7.000 Euro Steuer gezahlt.
Man schaut im ETF-Projekt nach, wie viel Aktien drin sind. Broker zeigen das an. Expats sollten irische ETFs nehmen, keine US ETFs.
Beispiel: 60% Aktien-ETF im Depot, Vorabpauschale ist um 30% kleiner und man spart viel.
Behaltend vs Auszahlend ETFs: Gute Wahl für Steuern
Behaltend (akkumulierend) ETFs legen Dividenden an. Man zahlt Steuer erst beim Verkauf. Auszahlend ETFs geben Dividenden und Steuer ist sofort fällig.
In Deutschland sind be-haltend ETFs besser für Steuern. Man macht weniger Steuererklärungen.
Beispiel: 100 Euro Dividende bei be-haltend ETF wächst steuerfrei bis Verkauf. Bei auszahlen zahlt man 25% Steuer. Für Expats ist be-haltend einfacher.
Bis 2026 bleibt so, aber man muss immer prüfen. EU-ETFs sind besser wegen Teilfreistellung.
US ETFs: Warum Expats sie meiden sollten
US ETFs haben hohe Quellensteuer (15–30%) auf Dividenden plus volle deutsche Steuer. Es gibt keine Steuerfreistellung. Viele Broker erlauben keine US ETFs.
Besser: Irish UCITS ETFs wählen, z.B. IWDA statt VTI. Irland reduziert die US Quellensteuer auf 15%. Änderung vom Domizil kann Steuer auslösen.
Beispiel: 5.000 Euro Gewinn bei US ETF zahlt man 30% US Steuer plus 25% in Deutschland. Das ist teuer. Man kann justETF.com für Alternativen nutzen.
Expats müssen ausländische Anlagen in Anlage KAP melden. Nicht melden kann Strafen bringen.
Beste Broker für ETF-Steuern: Trade Republic vs Scalable
Trade Republic und Scalable Capital sind gut für Deutsche. Beide regeln Steuern wie Abgeltungsteuer und Teilfreistellung automatisch. ETF-Sparpläne ab 1 Euro sind kostenlos.
Trade Republic nimmt 1 Euro pro Trade, unlimitierte Sparpläne kostenlos. Scalable hat Gratis Broker plus Prime für 4,99 Euro im Monat. Beide bieten digitalen Freibetrag an.
Trade Republic hat schnellere App, Scalable mehr Forschung. Expats mögen englischen Support. Depot in 10 Minuten mit Steuer-ID und Ausweis.
Depot kann man mit Sperrkonto verbinden für einfache Nutzung. Consorsbank hat höhere Kosten, besser nicht.
ETF-Investitionen in Steuererklärung angeben
Broker geben Jahressteuerbescheinigung bis März. Man lädt sie in Elster oder Steuerprogramm. Meldet alles in Anlage KAP.
Schritt 1: Beleg herunterladen. 2: In Elster eingeben. 3: Freibetrag beantragen. 4: Vorabpauschale abziehen. Abgabe bis 31. Juli (Oktober mit Steuerberater).
Expats melden Weltvermögen über 150.000 Euro. Fehler z.B. fehlende Teilfreistellung kann man 4 Jahre korrigieren. Broker-CSV hilft genau.
Verluste kann man für später behalten und in Anlage KAP nutzen.
Häufige Fehler und Probleme bei ETF-Steuern für Expats
Fehler 1: US ETFs kaufen – führt zu doppelt Steuern, Broker blockiert. Lösung: Nur UCITS ETFs.
Fehler 2: ETF-Fusionen vergessen. Domizilwechsel von Luxemburg nach Irland zählt als Verkauf, steuert unrealisierten Gewinn.
Problem: Kirchensteuer (8–9%) wenn angemeldet. Man kann das beim Finanzamt ändern. Expats, die Deutschland verlassen, brauchen Quittung für Steuer.
Änderungen 2026 sind klein, aber hohe Verdiener müssen aufpassen. Infos auf Bundesfinanzministerium.de.





