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Bundesinnenministerium sieht den Berliner Stromnetz-Angriff als Linksterrorismus
Die Sabotage am Berliner Stromnetz wird vom Bundesinnenministerium offiziell als linksterroristischer Anschlag eingestuft. Anfangs war man in den öffentlichen Aussagen vorsichtig. Jetzt sagt das Ministerium, der Angriff war genau geplant und sollte den Alltag stören und die Wirtschaft schwächen. Der Angriff führte zu einem großflächigen Stromausfall, der viele Haushalte und Firmen betraf. Der Vorfall passierte im Südwesten Berlins. Kabel auf einer Brücke wurden absichtlich angezündet. Es gibt keine Beweise für eine Beteiligung ausländischer Akteure, obwohl es Online-Spekulationen über russische Beteiligung gibt. Das Ministerium weist das wegen fehlender Beweise zurück. [Quelle 1][Quelle 2]
Folgen für Ausländer und Expats in Berlin
Der Stromausfall durch den Angriff führte zu Problemen für die Bewohner, darunter auch Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte. Wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime und Notdienste waren betroffen. Das Technische Hilfswerk (THW) mit rund 120 Mitarbeitern und die Bundeswehr unterstützten, um schutzbedürftige Personen zu helfen. In den betroffenen Gebieten gab es eingeschränkten Zugang zu Strom, Heizung und Aufzügen – besonders unangenehm bei kaltem Wetter und für Menschen mit Gesundheitsproblemen. Expats sollten lokale Infos beobachten und bekannte Notfallmaßnahmen vorbereiten, zum Beispiel mit Lebensmittelvorräten. [Quelle 3][Quelle 4]
Regierung reagiert mit verschärfter Überwachung angesichts linksextremer Bedrohung
Innenminister Alexander Dobrindt sieht die Sabotage nicht nur als Linksterrorismus, sondern auch als einen Akt von Klimaextremismus. Er bezeichnete den Anschlag als Angriff auf die gesellschaftliche Ordnung und den Wohlstand. Als Antwort wollen Sicherheitsbehörden, insbesondere der Verfassungsschutz, die Beobachtung von radikalen linken und extremistischen Umweltgruppen verstärken. Die Regierung plant Maßnahmen wie verbesserte Überwachung und gesetzliche Regelungen, etwa zur IP-Adress-Speicherung, um die Terrorabwehr zu stärken. Es gibt Kritik, dass Linksextremismus in den letzten Jahren unter bestimmten Koalitionen unterschätzt wurde. Die Ermittlungen laufen weiter, das Generalbundesanwaltschafts-Office prüft weiterhin die Lage. [Quelle 3][Quelle 5][Quelle 6]
Expats, die auf eine stabile Infrastruktur für Arbeit und Alltag angewiesen sind, sollten die Sicherheitslage beachten. Die Behörden intensivieren ihre Anstrengungen, um öffentliche Dienste vor ideologisch motivierten Angriffen zu schützen. Es ist sinnvoll, Anweisungen zu befolgen und sich an Gemeinschaftsinitiativen zu beteiligen, um besser vorbereitet zu sein.
Weitere Informationen bietet der Bericht der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/anschlag-berlin-innenministerium-100.html [Quelle 1].





