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Mikrohandel in Zürichs Drogenkonsumräumen
Zürich hat ein spezielles Konzept, um die offene Drogenszene zu kontrollieren. Die Stadt toleriert den Verkauf von kleinen Drogenmengen in überwachten Drogenkonsumräumen. Auch wenn Drogenhandel illegal ist, erlaubt man unter Süchtigen kleinen Handel in diesen geschützten Räumen. Ziel ist es, den Drogenkonsum aus der Öffentlichkeit zu entfernen und die offene Szene einzudämmen, vor allem bei Crack, das in Zürichs 25.000 monatlichen Konsuments-events dominiert. Dieses Konzept hat Bereiche wie Letten und Platzspitz deutlich sicherer gemacht, die früher berüchtigt waren.
Erfolg des Zürcher Modells und Interesse aus Deutschland
Seit den frühen 1990er Jahren verhindert das Modell große offene Drogenszenen. Viele Konsumstellen in der Stadt verhindern Konzentrationen und bieten Süchtigen eine sichere Umgebung mit tollem Personal, das kleine Deals nicht meldet. Draußen gibt es strenge Kontrollen. Das sorgt für mehr Sicherheit und Schutz für die Bewohner. Schweizer Behörden sagen, es geht nicht darum, Drogenabhängige komplett von der Straße zu entfernen, sondern öffentliche Orte sauber zu halten.
Getrieben von Zürichs Erfolg planen Städte wie Köln und Düsseldorf Pilotprojekte. Dort will man mit einem ähnlichen Mikrohandel-Modell die offene Drogenszene und öffentliche Störungen reduzieren.
Folgen für Expats und ausländische Bewohner in Deutschland
Die Einführung des Modells in deutschen Städten verändert die Drogenpolitik auch für Ausländer und Studenten. Es ist wichtig zu wissen, dass nur sehr kleine Mengen in diesen Räumen erlaubt sind. Draußen bleibt Drogenhandel illegal und Polizeikontrollen sehr streng.
Das Modell schafft sichere urbane Gebiete mit weniger offener Drogenszene, aber auch mehr Überwachung außerhalb der Konsumorte. Wer in Deutschland lebt, sollte die lokalen Regeln achten und außerhalb der Einrichtungen keinen Handel betreiben. Details und Starttermine für Köln und Düsseldorf sind noch offen.
Mehr Infos zu Zürichs Modell finden Sie unter: tagesschau.de