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Übersicht zum Wechsel in die private Krankenversicherung
Die deutsche Regierung will mehr Geld von gut verdienenden Menschen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) holen. Viele denken über einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) nach. Aber ein Wechsel ist nicht für alle möglich und es gibt wichtige Dinge zu beachten.
Nicht jeder, der mehr in die GKV zahlen soll, kann in die PKV wechseln. Selbstständige mit GKV können auch wechseln. Gesundheitsministerin Nina Warken sagt, der Plan hilft gut verdienenden Menschen. Aber der Wechsel ist nicht einfach und hat Regeln und Kosten.
Wer kann in die PKV wechseln?
Nur Arbeitnehmer mit einem Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze können in die PKV wechseln. Diese Grenze steigt oft. Neue oder wechselnde Mitarbeiter, die über dieser Grenze verdienen, können von Anfang an in die PKV wechseln.
Personen über 55 Jahre mit aktueller GKV dürfen meist nicht in die PKV wechseln. Wer wieder pflichtversichert in der GKV ist, muss dem privaten Versicherer sofort Bescheid sagen, auch wenn er seinen PKV-Vertrag kündigt.
Wichtige Infos für Expats zur PKV
Die PKV kann günstiger sein und bessere ärztliche Betreuung bieten, z. B. schnelle Termine. Die Beiträge hängen vom Alter und der Gesundheit ab. Bei der PKV zahlt man auch bei Urlaub ohne Gehalt weiter selbst. Der Arbeitgeber oder Staat zahlt nichts.
Expats müssen wissen: Die PKV ist eine lange Bindung. Ein Wechsel zurück zur GKV ist nach 55 schwer. Für die PKV braucht man Gesundheitschecks. Familienmitglieder müssen extra zahlen und sich auch prüfen lassen, anders als in der GKV.
Was gilt bei der geplanten GKV-Reform?
Durch höhere GKV-Beiträge überlegen mehr freiwillig Versicherten und Selbstständige, zur PKV zu wechseln. Das kann sparen, ist aber riskant wegen späterer Beitragssteigerungen. Man muss gut über Geld, Alter, Familie und Gesundheit nachdenken und sich beraten lassen.
Expats in Deutschland sollten prüfen, wie die Reform ihre Kosten und Versicherung ändert. Wegen der vielen Regeln sollten ausländische Arbeiter und Studierende Hilfe suchen, um richtige Entscheidungen zu treffen.
Tipps für Expats beim Wechsel
Wer in die PKV wechseln will, sollte:
- Prüfen, ob das Einkommen über der Grenze liegt.
- Wissen, dass PKV dauerhaft und teuer sein kann.
- Sich auf Gesundheitsprüfungen und höhere Beiträge einstellen.
- Überlegen, wie die Familie versichert wird und wie teuer das ist.
- Gut bei Experten beraten lassen, die sich mit PKV für Expats auskennen.
Gut planen ist wichtig, denn ein falscher Wechsel kann finanzielle Probleme bringen. Nach einem gewissen Alter zurück zur GKV zu wechseln, ist oft schwer.
Mehr Infos gibt es im Tagesschau-Artikel “Was es beim Wechsel in die private Krankenversicherung zu beachten gibt” unter https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/pkv-gkv-wechsel-100.html.