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Neuer Streik im Nahverkehr in Bayern
Die Gewerkschaft ver.di ruft neue Streiks im Nahverkehr in Bayern aus. Betroffen sind Städte wie München, Augsburg und Nürnberg. Ver.di will mehr Geld und weniger Arbeit für die Mitarbeiter. Die Verhandlungen liefen, aber es gibt noch keine Einigung. Darum ruft ver.di jetzt zum Streik auf.
Streik in Städten in Bayern
Am Dienstag und Mittwoch stoppen die Beschäftigten in Augsburg und Nürnberg die Arbeit. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen fahren da nicht. Die S-Bahn fährt weiter. In München streiken alle Tarifbeschäftigten bei MVG und SWM den ganzen Tag. Besonders betroffen sind die Straßenbahnlinie 20 und die U-Bahnlinie U6. Früher hatte MVG einen Notdienst für Fußballfans vom FC Bayern. Diesmal gibt es das vielleicht nicht.
Kein Erfolg bei den Verhandlungen
In den Gesprächen gibt es keine Einigung. Ver.di will mehr Geld und weniger Stunden arbeiten. Die Arbeitgeber bieten 5,9 % mehr Geld an. Das Geld kann man für mehr Lohn oder weniger Arbeit nutzen. Ver.di findet das nicht genug. Die Arbeitgeber wollen, dass die Mitarbeiter lange ohne gute Bezahlung arbeiten. Angebote für mehr Geld bis 9 % und eine Stunde weniger Arbeit pro Woche gibt es auch. Aber ver.di sagt nein und ruft weiter zum Streik.
Tipps für Ausländer in Bayern
Menschen aus dem Ausland, die den Nahverkehr nutzen, müssen an den Streiktagen mit Problemen rechnen. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen fahren oft nicht oder seltener. Besonders in München, Nürnberg und Augsburg. Fahrpläne können sich schnell ändern. Man sollte sich vor dem Fahren informieren. Wer Termine hat, soll andere Wege suchen oder Reisezeiten ändern. Firmen und Schulen können wegen Fehlzeiten betroffen sein. Die Lage bleibt schwierig und es kann noch mehr Probleme geben.
Für neue Infos und Meldungen sollte man ver.di und die Verkehrsbetriebe prüfen.