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Hohe Fehlerquote bei Abschiebungen
Im Jahr 2025 sind fast 60 Prozent der in Deutschland geplanten Abschiebungen nicht erfolgreich, sagt die Bundespolizei und auch die Zeitung „Welt am Sonntag“. Von rund 55.642 Abschiebungen haben nur etwa 22.787 geklappt. Die meisten Probleme gab es, bevor die Personen am Flughafen an die Einsatzkräfte übergeben wurden. Häufig fanden die Behörden die Personen nicht an ihrer gemeldeten Adresse, deshalb fanden in 21.341 Fällen keine Übergaben statt [Quelle 1][Quelle 2][Quelle 5].
CDU schlägt Handy-Ortung zur besseren Abschiebung vor
Als Antwort auf die Probleme mit nicht gefundenen Personen hat die CDU vorgeschlagen, Handys zu orten. Diese Maßnahme soll nur dann genutzt werden, wenn Personen nicht an ihrem Wohnort sind und nicht, um alle überwachen zu können. Ein CDU-Politiker sagte, dass das Handy-Orten ein hilfreiches Mittel sein kann, wenn andere Methoden nicht ausreichen. Hessens Innenminister Roman Poseck und andere CDU-Mitglieder unterstützen diese Idee. Sie betonen, dass die Maßnahmen genau sein müssen, damit nicht alle Personen pauschal überwacht werden [Quelle 1][Quelle 4][Quelle 6][Quelle 7].
Außerdem wird diskutiert, mehr Abschiebehaft zu verwenden, um Flucht zu verhindern. Einige Politiker fordern die EU auf, die Nutzung von normalen Gefängnisplätzen für Abschiebehaft zu erlauben. Das soll helfen, dass weniger Personen während der Abschiebung verschwinden [Quelle 7][Quelle 6].
Folgen für Ausländer und Expats in Deutschland
Für Ausländer, internationale Studierende und Arbeitnehmer, vor allem wenn ihr Aufenthaltsstatus unsicher ist, zeigt sich, dass die Regierung mehr Abschiebungen durchsetzen will. Wer eine Abschiebung hat oder vermutet, dass er gehen muss, sollte die Vorschläge zur Kontrolle durch Handy-Erfassung kennen. Diese können private Rechte und Kontrollmaßnahmen beeinflussen. Es ist wichtig, dass Betroffene mit den Behörden und Anwälten sprechen, um ihre Rechte zu kennen.
Praktisch sollten Ausländer immer dafür sorgen, dass ihre Adresse und Kontaktdaten aktuell sind. Wenn sie erreichbar sind, sinkt das Risiko, dass Abschiebungen fehlschlagen. Außerdem sollten Expats über neue Gesetze informiert bleiben und rechtliche Hilfe suchen.
Die Bundesregierung will mehr Abschiebungen umsetzen, aber es ist schwierig, alle Personen zu finden. Die vorgeschlagene Handy-Ortung und mehr Abschiebehaft zeigen, wie sich die Kontrollen verändern und die ausländische Gemeinschaft betreffen [Quelle 1][Quelle 5].