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Die Infrastruktur der Deutschen Bahn 2026 wird erneuert
2026 startet die Deutsche Bahn (DB) eine große Modernisierung. Die Gleise und Anlagen sind alt und oft unpünktlich, besonders auf Fernstrecken. Die Bahn investiert über 23 Milliarden Euro, mehr als in diesem Jahr. Sie erneuert Gleise, Signale, Weichen und Steuerungssysteme im ganzen Land. Viele Teile sind über 70 Jahre alt und schaffen den zunehmenden Verkehr nicht mehr.
Zu den wichtigen Projekten gehören die Generalüberholung der Strecke Hamburg–Berlin, die Verbesserung der Verbindung zum Flughafen Berlin-Brandenburg und der Wiederaufbau von strecken wie der Ahrtalbahn, die durch Überschwemmungen beschädigt wurde. Es wird rund 28.000 Baustellen geben, deshalb sind Verkehrsbehinderungen und Verspätungen wahrscheinlich.
Folgen für Expats, internationale Studierende und Arbeitnehmer
Für Expats und Reisende in Deutschland heißt das, dass Züge 2026 weniger zuverlässig sein können, besonders auf stark genutzten Fernstrecken. Die Bauarbeiten und technischen Neuerungen führen oft zu Verzögerungen und veränderten Fahrplänen. Reisende sollten längere Reisezeiten einplanen und aktuelle Informationen von der Deutschen Bahn nutzen.
Ab dem 14. Dezember 2025 gilt ein neuer Fahrplan mit mehr Angeboten, zum Beispiel in Bayern. Das verbessert die Verbindungen, kann aber auch Umstellungen notwendig machen. Nach der Erneuerung der Hamburg-Berlin-Strecke ändert sich der Fahrplan stark, manche Halte wie Bergedorf fallen weg.
Internationale Studierende und Beschäftigte, die auf Verbindungen zu Flughäfen, Universitäten oder Arbeitsplätzen angewiesen sind, sollten die Situation genau beobachten. Alternative Routen und flexible Reisezeiten sind sehr wichtig während der Bauphasen. Die Kosten steigen nicht speziell wegen der Änderungen, aber Verspätungen können indirekt Zeit und Geld kosten.
Neue Angebote und Herausforderungen bei der Digitalisierung
Neben den baulichen Maßnahmen will die Deutsche Bahn ab 2026 neue Direktverbindungen anbieten, z. B. Amsterdam–Hamburg oder Berlin mit GoVolta-Zügen. Das stärkt die internationale Anbindung und ist für Expats interessant.
Technisch gibt es aber Probleme. Die Digitalisierung der Steuerungs- und Sicherheitstechnik, besonders das ETCS-System, kommt nur langsam voran. Wegen der Komplexität verzögert sich der Ausbau, und das betrifft auch neue Bahnhöfe. Dadurch bleiben Kapazität und Pünktlichkeit vorerst begrenzt.
Die Geschäftsführerin Evelyn Palla konzentriert sich darauf, die Bauarbeiten zu beschleunigen und die Firmenstruktur zu verbessern. Ziel ist mehr Effizienz und bessere Kundenzufriedenheit bis Ende 2026.
Expats und andere internationale Bewohner sollten die Entwicklungen verfolgen und ihre Reisen flexibel planen. Die digitalen Angebote der Bahn helfen bei Echtzeit-Informationen und Ticketbuchungen. Mehr Informationen finden Sie hier: tagesschau.de: Was sich 2026 bei der Bahn ändern soll.





