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Klingbeils Steuerreform bekommt viel Kritik von der Union und anderen Gruppen

Klingbeils Steuerreform soll mittlere und kleine Einkommen entlasten

Der Finanzminister Lars Klingbeil will die Steuer für kleine und mittlere Einkommen senken. Die Steuerreform bringt ein etwas höheres Steuerfreibetrag, eine spätere Grenze für die hohe Steuer und mehr Geld für Kinder bis 2028. Die Reform soll der “fleißigen Mitte” helfen. Aber der erste Plan hat viel Kritik bekommen. Auch die Union, die CDU und CSU, sind nicht zufrieden [Quelle 1].

Die Union findet die Hilfe zu klein und zu wenig

CDU und CSU sind gegen Klingbeils Plan. Daniel Peters, Chef der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, sagt: Klingbeil hält sein Versprechen nicht. Weniger als ein Drittel von 10 Milliarden Euro bleiben übrig. Die Union will größere Steuererleichterungen für die “fleißige Mitte”. Außerdem will Klingbeil die Steuerfreiheit für manche Vereine senken. Vereine ohne Gemeinnützigkeit, wie Wirtschaftsvereine oder Sportvereine mit viel Eigentum, bezahlen mehr Steuern. Die Grenze für steuerfreie Einnahmen sinkt von 5.000 auf 1.000 Euro. Wenn ein Verein mehr verdient, muss er alles versteuern. Gemeinnützige Vereine wie Sport, Musik, Tier- und Umweltschutz sind nicht betroffen. Viele finden die Änderung falsch [Quelle 4] [Quelle 5] [Quelle 6].

Der Bund der Steuerzahler mag diese Änderung auch nicht [Quelle 3].

Was die Steuerreform für Ausländer und Expats bedeutet

Expats, Studierende und Arbeiter aus dem Ausland haben wegen der Reform vielleicht mehr Steuern. Besonders Familien und Leute mit kleinen oder mittleren Einkommen merken das. Die neuen Regeln bei Freibetrag und Kindergeld verändern das Geld, das sie behalten. Vereine mit Ausländern bekommen auch neue Steuerregeln, wenn sie viel Geld verdienen.

Ausländer sollten einen Steuerberater fragen. So verstehen sie die neuen Regeln besser. Die Reform läuft bis 2028 und kommt nach und nach. Deshalb müssen alle die Termine und Änderungen gut im Blick behalten.

Wer Vereine gründet oder darin arbeitet, sollte aufpassen, wenn die Einnahmen höher als 1.000 Euro sind. Dann kommen höhere Steuern.

Was jetzt passiert und die politische Lage

Klingbeil hat den Entwurf gemacht, nachdem die Koalitionschefs Anfang Juli eine Einigung hatten. Es ist schwer, genug Geld zu geben und den Staatshaushalt auszugleichen. Am Anfang waren bis zu 28 Milliarden Euro Entlastung geplant, doch es gab Probleme mit dem Geld. Die Union will bestimmte Steuervorteile behalten, zum Beispiel beim Dienstwagen, und bremst so die Reform [Quelle 3] [Quelle 7].

Klingbeil und die Regierung müssen den Plan noch ändern, um die Kritiker zu beruhigen. Dabei soll die Steuererleichterung für die Mitte erhalten bleiben. Alle sollten die Nachrichten beobachten, wenn das Gesetz im Parlament besprochen wird.

Mehr Informationen gibt es bei Tagesschau: Klingbeils Steuerpläne stoßen auf Kritik – auch aus der Union [Quelle 1].

📚 Key Vocabulary (Beginner (A1-A2))

die Steuer(noun (f.))
tax
das Geld(noun (n.))
money
der Verein(noun (m.))
club, association
der Plan(noun (m.))
plan
der Lehrer(noun (m.))
teacher
arbeiten(verb)
to work
sagen(verb)
to say
klein(adjective)
small
neu(adjective)
new
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