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Steigende Kosten bringen Expats zum Überlegen, das Girokonto zu wechseln
In Deutschland steigen die Gebühren für Girokonten. Für viele Expats und ausländische Arbeitnehmer sind hohe Kosten ein Problem. Zahlreiche klassische Banken verlangen jetzt über 100 Euro Jahresgebühr. Das belastet die Kunden finanziell. Trotzdem ist der Wechsel zu günstigen oder kostenlosen Konten heute einfacher durch Gesetze und Hilfsangebote.
Fast die Hälfte aller Konten in Deutschland kostet jährlich mehr als 100 Euro. Nur wenige Konten sind ohne Bedingungen komplett kostenlos. Von ca. 700 Angeboten bei 182 Banken sollten Kundinnen und Kunden günstigere Alternativen wählen, um Gebühren zu sparen [Quelle 2][Quelle 1].
Wie der Wechsel des Girokontos abläuft
Das Zahlungskontengesetz verpflichtet Banken zur Kontowechselhilfe. Die neue Bank informiert die alte Bank über alle Zahlungen, Daueraufträge und Lastschriften der letzten 13 Monate. Die alte Bank hat fünf Arbeitstage, diese Daten bereitzustellen. Danach hat die neue Bank weitere fünf Arbeitstage, um alle Zahlungsvorgänge einzurichten, für einen reibungslosen Wechsel [Quelle 1].
Experten empfehlen, beide Konten kurz parallel zu nutzen. So vermeidet man Verzögerungen zum Beispiel durch Post oder technische Fehler. Bei Datenfehlern haften die Banken rechtlich, was Kundinnen und Kunden schützt [Quelle 1][Quelle 2].
Auswirkungen auf Expats und Studierende
Für Expats und internationale Studierende erhöhen sich durch steigende Gebühren oft die Lebenshaltungskosten. Kosten über 100 Euro im Jahr sind besonders für Menschen mit festem Budget oder Studenten belastend. Die Kontowechselhilfe kann hier Geld sparen, indem günstigere oder kostenlose Banken gewählt werden.
Der Wechsel erfordert eine Erlaubnis an die neue Bank für Kommunikation mit der alten. Das ist zwar durch deutsches Recht vereinfacht, aber gerade für Neuankömmlinge wichtig. Man sollte die 10 Arbeitstage beachten und die Konten kurz parallel betreiben, um Zahlungsprobleme zu vermeiden.
Expats sollten ihre Bankkosten regelmäßig prüfen und bei hohen Gebühren wechseln. Das hilft, die Ausgaben zu senken und bessere Kontrolle über die Finanzen zu gewinnen [Quelle 1][Quelle 2].
Weitere Bankoptionen und wichtige Hinweise
Abgesehen von Girokontogebühren bieten Online-Banken oder Finanzinstitute oft Konten mit täglicher Verfügbarkeit und Zinsen, ähnlich Tagesgeldkonten. Diese bieten oft mehr Flexibilität, Sicherheit durch Einlagensicherung bis 100.000 Euro und transparente Gebühren [Quelle 4].
Der wichtigste Schritt bleibt aber ein reibungsloser Kontowechsel bei hohen Gebühren. Das Gesetz schützt Bankkunden vor unnötigen Kosten.
Weitere Informationen bieten die Verbraucherzentrale Hamburg und ein Tagesschau-Artikel zu diesem Thema [Quelle 2][Quelle 1].