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Wie man eine Krankschreibung in Deutschland bekommt: Einfacher Leitfaden für Ausländer

Eine Krankschreibung ist wichtig für Ausländer in Deutschland. Sie zeigt, dass man krank ist. So bekommt man Geld und Ruhe. Dieser Leitfaden hilft Ihnen Schritt für Schritt.

Warum jeder Ausländer die Krankschreibung kennen muss

In Deutschland schützt das Gesetz die Arbeitnehmer. Eine Krankschreibung sagt, dass man krank ist. Ohne sie zahlt der Chef oft nicht weiter.

Ausländer haben oft Angst wegen Sprache oder langer Wartezeit. Es gibt auch Online-Hilfe. Hier lernen Sie die Regeln und Kosten.

Sie haben Rechte: Der Chef zahlt sechs Wochen lang. Danach zahlt die Krankenkasse.

Wann braucht man eine Krankschreibung? Die 3- oder 4-Tage-Regel

Viele Chefs wollen eine Krankschreibung ab dem 3. oder 4. Krankheitstag. Das Wochenende zählt mit. Zum Beispiel: krank von Freitag bis Montag, Krankschreibung bis Dienstag.

Manche Chefs wollen eine Krankschreibung vom ersten Tag. Beim Probearbeiten ist das oft so. Wer Freitag bis Montag krank ist, braucht für Montag eine Krankschreibung.

Ohne Krankschreibung zahlt der Chef nicht. Ein häufiger Fehler ist zu denken, zwei Tage reichen. Fragen Sie nach Ihrer Firmenregel.

Wie man den Chef sofort informiert: Erstes Ziel für bezahlten Urlaub

Sagen Sie dem Chef so schnell wie möglich Bescheid, am besten am selben Tag. Per E-Mail, Telefon oder App. Am besten schriftlich.

Sagen Sie: “Ich bin krank und kann heute nicht arbeiten. Ich komme morgen wieder.” Kein Arztbrief nötig, nur die Meldung.

Freiberufler melden sich nach sechs Wochen bei der Versicherung. Als Ausländer speichern Sie die Nachrichten. Nicht melden kann Ärger geben.

Schritt für Schritt: Arzttermin, wenn man schon krank ist

Rufen Sie zuerst den Hausarzt an. Nehmen Sie Ihre Gesundheitskarte mit. Warten dauert meist 1 bis 2 Tage. Es gibt auch schnelle Termine.

Online geht es schneller: Apps wie TeleClinic oder Doktor.de bieten Videosprechstunden in 4 Minuten. Englisch geht oft. Für gesetzlich Versicherte kostenlos.

So geht es: 1) Online oder am Telefon anmelden. 2) Video-Arztgespräch. 3) Arzt schickt digitale Krankschreibung. Gehen Sie persönlich zum Arzt in die Sprechstunde. Manchmal gibt es keine Rückdatierung.

Was ist eine AU-Bescheinigung? Erklärung der Krankschreibung

Die AU-Bescheinigung ist die Krankschreibung. Darauf stehen Name, Krankheitscode, Anfangsdatum und Dauer.

Seit 2023 ist sie elektronisch (eAU). Der Arzt schickt sie an die Versicherung, die sie an den Chef weitergibt. Kein Papier mehr.

Privatversicherte schicken sie selbst. Sie bekommen eine Kopie. Krankheiten kann man auf WHO nachschauen. Wenn im Krankenhaus, bitten Sie um eine Liegebescheinigung.

Lohnfortzahlung: Gehalt in den ersten 6 Wochen krank

Lohnfortzahlung bedeutet: Sie bekommen Ihren Lohn sechs Wochen lang vom Chef. Es ist 100 % vom Nettogehalt.

Nach sechs Wochen beantragen Sie Krankengeld bei der Krankenkasse, etwa 70-90 % vom Brutto. In manchen Firmen melden Sie sich ab dem 3. Tag bei Chef.

Für Ausländer ist die gesetzliche Versicherung Pflicht. Privat geht ähnlich. Zählen Sie die Wochen genau.

Können Ärzte die Krankschreibung aus der Ferne verlängern? Ja, so geht es

Ärzte können per Telefon, Video oder App verlängern. Sie müssen vor Ablauf einen neuen Termin machen.

Beispiel: Drei Tage Krankschreibung verlängert sich auf sieben mit TeleClinic. Die eAU wird automatisch aktualisiert. Längere Krankheit braucht Arztbesuch.

Fehler: Krankschreibung auslaufen lassen. Erinnern Sie sich daran. Es gibt kein festes Limit, aber nach sechs Wochen zahlt die Kasse.

Maximale Krankheitstage ohne Krankenschein: Was gilt?

Bis zu drei Tage ohne Krankschreibung meist erlaubt. Verträge sind unterschiedlich. Manchmal gilt Tag 1. Beim Probearbeiten immer ab Tag 1.

Mit Krankenschein gibt es kein Limit: sechs Wochen bezahlt, dann bis zu 78 Wochen Krankengeld.

Bei chronischer Krankheit prüft die Versicherung nach sechs Wochen. Holen Sie früh Krankschreibungen.

Kann der Chef einen wegen Krankheit kündigen? Schutz für Arbeitnehmer

Nein, häufig krank zu sein reicht nicht zum Kündigen. Erst nach vier Wochen Dauer oder vielen kurzen Krankheitszeiten.

Im Probearbeiten (6 Monate) ist der Schutz kleiner. Langfristig muss der Chef zeigen, dass Sie nicht arbeiten können.

Als Ausländer: Behalten Sie alle Nachweise. Gewerkschaften oder BMAS helfen bei Streit. Ruhen Sie sich aus, arbeiten bei Krankheit ist riskant.

Siehe auch: [INTERNAL: Krankenversicherung in Deutschland] und [INTERNAL: Arbeitsverträge und Probezeit].

Häufige Fehler bei der Krankschreibung und wie man sie vermeidet

Fehler 1: Nicht sofort melden – führt zu Geldverlust. Lösung: E-Mail Vorlage bereit haben.

Fehler 2: Termine beim Arzt zu spät holen – Krankschreibung gilt selten rückwirkend. Nutzen Sie Apps. Fehler 3: Diagnose mitteilen – nicht nötig, Datenschutz wichtig.

Kosten: Mit Versicherung kostenlos. Melden am 1. Tag, Krankschreibung am 3. Tag. Für Kinder gilt das Gleiche. Infos auf TK oder Barmer.

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