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Privates Haushaltsvermögen erreicht 2025 neue Rekordhöhe
Im Jahr 2025 stieg das gesamte private Haushaltsvermögen weltweit auf 268,4 Billionen Euro. Das ist ein Wachstum von 8,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders trugen die starken Aktienmärkte dazu bei, die vom Boom bei künstlicher Intelligenz befeuert wurden. Im Allianz Global Wealth Report 2026 steht, dass über zwei Drittel des Anstiegs durch neue Investitionen kamen, der Rest durch Wertsteigerungen. In Deutschland wächst das Vermögen vor allem durch Sparen, weil viele Haushalte eher vorsichtig investieren [Quelle 1].
Ungleichheit bleibt global und in Deutschland sichtbar
Trotz der Rekordwerte ist das Vermögen ungleich verteilt. Die reichsten 10 % in Deutschland besitzen etwa 60 % des Nettovermögens, während rund 9 % der Haushalte Schulden haben. Die obersten 1 % halten über 40 % des gesamten Vermögens in Europa. Die steigenden Märkte profitieren vor allem diejenigen, die bereits in Aktien investiert sind, meist wohlhabende Personen in Regionen wie Nordamerika. Dort entstand mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögenszuwachses 2025 [Quellen 2][7].
Das Vermögen ist so konzentriert, dass der mittlere deutsche Haushalt ungefähr 100.000 Euro besitzt. Diese Zahl gilt auch für die Eurozone insgesamt, verdeckt aber die großen Unterschiede. Besonders für Ausländer mit mittlerem oder niedrigem Einkommen in Deutschland ist es schwieriger, solche finanziellen Reserven aufzubauen [Quellen 5][8].
Folgen für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte in Deutschland
Für Expats und Studierende zeigen die Rekordwerte und die ungleiche Verteilung die wirtschaftlichen Bedingungen, in die sie kommen. Auch wenn Vermögenszuwächse steigen, entstehen sie oft durch Kapitalmarktanlagen, für die Finanzwissen nötig ist. Wer vor allem spart, sieht langsameren Zuwachs, besonders in Deutschland, wo das Wachstum hauptsächlich durch Sparen und nicht durch riskante Anlagen erfolgt [Quelle 1].
Deshalb sollten Expats frühzeitig Finanzplanung betreiben, Spar- und Investitionsmöglichkeiten ausprobieren und Vermögen gezielt aufbauen. Das Wissen um die Verteilung zeigt auch, wie wichtig es ist, Entscheidungen bei Immobilien, Altersvorsorge und Kreditmanagement bewusst zu treffen. Da viele Haushalte Schulden haben, ist eine vorsichtige Finanzverwaltung für Neuankömmlinge besonders wichtig [Quelle 7].
Interessierte finden weitere Zahlen und Analysen hier: tagesschau.de: Haushalte sind so reich wie nie – Vermögen ungleich verteilt [Quelle 1].

