Photo by Claudio Schwarz on Unsplash
Rekord: Viele Pakete wegen Online-Shopping zurück
Der Onlinehandel in Deutschland wächst stark. 2025 werden etwa 550 Millionen Pakete zurückgeschickt. Das sind fast 25 % aller Pakete aus dem Onlinegeschäft und bedeutet einen neuen Rekord bei Rücksendungen. Laut BPEX werden 2025 rund 4,37 Milliarden Pakete verschickt. Davon sind etwa 74 % B2C-Sendungen. Mit der Rücklaufquote von 24,2 % entstehen so sehr viele Rücksendungen [Quelle 1] [Quelle 3].
Gratis Rücksendungen und Kaufverhalten im Fokus
Die hohen Rücksendungen hängen eng mit dem Verhalten der Verbraucher und den Regeln der Händler zusammen. Viele Onlinehändler, z. B. Amazon, Zalando und Otto, bieten kostenlose Rücksendungen an. Dadurch kaufen Kunden oft mehr und probieren Sachen zu Hause. Besonders bei Kleidung sind Rückgaben häufig. Kunden bestellen mehrere Farben oder Größen wegen Unsicherheit und schicken dann zurück, was sie nicht wollen. Shopping-Events wie Black Friday steigern den Rücklauf zusätzlich. Experten sagen, Händler möchten oft bei kostenlosen Retouren bleiben, um Kundenvertrauen und Wettbewerbsvorteile zu sichern [Quelle 1] [Quelle 2] [Quelle 4].
Folgen für Ausländer und internationale Käufer in Deutschland
Für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitskräfte beeinflusst die steigende Rückgabezahlen den Einkauf und die Kosten. Kostenlose Rücksendungen innerhalb von zwei Wochen bieten Flexibilität und Schutz. Dabei bestellen Kunden oft mehr als nötig. Das erschwert die Planung für Rücksendungen, besonders bei Unkenntnis der Regeln. Kunden müssen Rückversand oft vorzahlen oder nach Händlerbedingungen organisieren. Beschädigte Rücksendungen sind meist Kundensache. Es ist ratsam, sich über deutsche Rückgabe- und Erstattungsrechte zu informieren. Die hohe Rücklaufmenge wirkt sich auch auf Post- und Kurierdienste aus und kann Lieferzeiten beeinflussen [Quelle 1] [Quelle 4] [Quelle 5].
Händler müssen gesetzlich Rücksendungen in der Widerrufsfrist annehmen. Kunden können Teillieferungen einzeln retournieren. Bei teilweisen Rückgaben trägt der Kunde oft Versandkosten für behaltene Artikel. Kostenlose Rücksendungen sind für große Plattformen ein Wettbewerbsvorteil, doch Gebühren könnten bei neuen Vorschriften eingeführt werden [Quelle 5].
Weitere Infos stehen im Originalartikel auf tagesschau.de [Quelle 1].