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Deutschland führt ab 2028 digitale Kassenbons ein

Deutschland startet ab 2028 mit digitalen Kassenbons

Ab 2028 werden Kassenbons in Deutschland hauptsächlich digital sein. Das ersetzt die klassischen Papierbelege. Die Bundesregierung hat einen Gesetzesvorschlag verabschiedet, der die Umstellung auf digitale Quittungen vorschreibt, um Papier zu sparen, Bürokratie zu reduzieren und Steuerbetrug zu verhindern. Die Quittungen werden elektronisch per E-Mail oder QR-Code gesendet, aber Kunden können einen gedruckten Beleg verlangen. Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 100.000 Euro müssen elektronische Kassensysteme nutzen, die den Regeln entsprechen. Kleine Betriebe mit weniger als 12.000 Euro Barumsatz pro Jahr sind ausgenommen, ebenso einige Bereiche wie die Landwirtschaft mit Selbstbedienungsernte („Vertrauenskassen“) [Quelle 1].

Details und Folgen des Digitalbon-Gesetzes

Das Gesetz hebt nicht die Bonpflicht auf, die seit 2020 gilt. Es ersetzt die Pflicht, den Beleg auszudrucken, durch eine digitale Standardlösung. Papierbons gibt es weiterhin auf Wunsch. Zwei digitale Ausgabemöglichkeiten sind geplant: per E-Mail oder als QR-Code. Außerdem müssen Kassensysteme sicher sein, um Manipulationen zu verhindern, besonders bei größeren Firmen [Quelle 1][Quelle 6].

Der Gesetzesentwurf wurde im August 2026 veröffentlicht und von Branchenvertretern, etwa aus Handel und Gastronomie, kommentiert. Einige Stimmen kritisieren die ungenauen Befreiungskriterien, Übergangszeiten und die schwierige Umsetzung für kleine oder spezialisierte Firmen. Die Regierung muss die Details noch im Bundestag und Bundesrat final beschließen, bevor das Gesetz wirksam wird [Quelle 6].

Was das für Ausländer, Studenten und Arbeitnehmer bedeutet

Für Ausländer, internationale Studenten und Arbeitnehmer in Deutschland bedeutet die digitale Bonpflicht eine stärkere Ausrichtung auf Technik im Handel. Kunden erhalten ihre Kassenbons vermehrt elektronisch, was das Ausgabenmanagement erleichtert und Papier spart. Gleichzeitig bleibt es möglich, einen gedruckten Bon zu verlangen.

Die Änderung kann auch Verwaltung und Steuerprozesse beeinflussen, vor allem für ausländische Unternehmer oder Selbstständige, die Bons für Buchhaltung oder Erstattungen benötigen. Digitale Bons erleichtern die Aufbewahrung und Einreichung. Ausländer sollten ihre Kontaktdaten, beispielsweise E-Mail, aktuell halten, um Bons problemlos zu erhalten.

Bis 2028 ist keine sofortige Aktion nötig. Dennoch sollten Ausländer die Änderung kennen und sich auf digitale Dokumente einstellen. Kleine ausländische Firmen unter der Umsatzgrenze von 12.000 Euro Barverkauf bleiben vielleicht ausgenommen, genaue Regeln folgen noch [Quelle 1][Quelle 6].

Weitere Informationen und Updates zur digitalen Bonpflicht gibt es von offiziellen Stellen und der Branche, je näher das Einführungsdatum rückt.

Die originale deutsche Mitteilung lesen Sie auf Tagesschau [Quelle 1].

📚 Key Vocabulary (Intermediate (B1-B2))

der Kassenbon(noun (m.))
sales receipt
das Papier(noun (n.))
paper
der Gesetzesvorschlag(noun (m.))
legislative proposal
die Bürokratie(noun (f.))
bureaucracy
der Umsatz(noun (m.))
revenue, turnover
die Bonpflicht(noun (f.))
obligation to issue a receipt
der QR-Code(noun (m.))
QR code
die Steuer(noun (f.))
tax
die Buchhaltung(noun (f.))
accounting
das Kassensystem(noun (n.))
cash register system
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