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Deutsche Regierung schlägt Solarförderkürzungen vor
Katherina Reiche, die Bundesministerin für Wirtschaft, denkt über große Kürzungen bei den Förderungen für private Solaranlagen nach. Ein Entwurf aus ihrem Ministerium zeigt, dass feste Einspeisevergütungen für alle neuen kleinen Photovoltaikanlagen unter 25 Kilowatt wegfallen sollen. Das ist Teil der Urlaubs des Gesetzes für Erneuerbare Energien (EEG) und würde direkte Zahlungen für Solarstrom von privaten Dächern stoppen.
Details zu den geplanten Änderungen bei der Solarförderung
Das Gesetz sieht vor, dass nur Anlagen über 25 Kilowatt noch Förderungen erhalten können. Kleinere Anlagen verlieren die Einspeisevergütung. Außerdem dürfen maximal 50 % des Solarstroms ins öffentliche Netz eingespeist werden. Der Rest muss selbst verbraucht oder gespeichert werden, zum Beispiel mit Batterien. Die Förderung will so mehr Eigenverbrauch fördern, aber das kann kleine Solaranlagen auf privaten Dächern unattraktiv machen.
Wie wirken sich die Änderungen auf Ausländer in Deutschland aus?
Für Expats, internationale Studierende und Arbeitnehmer kann das Kürzen der Einspeisevergütung Folgen haben. Die finanziellen Rückflüsse für Solaranlagen auf privaten Dächern würden sinken, was die Amortisationszeit verlängert und die Anfangskosten erhöht. Wer Eigentum besitzt und eine PV-Anlage plant, sollte wissen, dass die Förderungen schwieriger werden könnten.
Zudem fordert die Regelung mehr Energieverwaltung, zum Beispiel durch Batteriespeicher, was zusätzliche Kosten und Technik bedeutet. Da das Gesetz noch im Entwurf ist, sollten Interessierte den Prozess genau verfolgen, Investitionen beschleunigen oder professionelle Beratung für andere Förderprogramme in Anspruch nehmen.
Mehr dazu im Originalbericht der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/reiche-solarfoerderung-100.html.