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Heranwachsende in Deutschland sehen sich zunehmend gravierenden Online-Risiken ausgesetzt, indem sie in erschreckendem Ausmaß Betrugsmachenschaften, Cybermobbing sowie diversen Formen digitaler Kriminalität zum Opfer fallen. Angesichts dieser eskalierenden Bedrohungslage haben Wissenschaftler nunmehr ein vielschichtiges Rahmenwerk erarbeitet, welches essenzielle digitale Sicherheitskompetenzen umreißt, deren Kinder und Jugendliche bedürfen, um sich in der heutigen vernetzten Gesellschaft effektiv zu schützen.
Die von Experten für Jugend-Cybersicherheit geleitete Forschungsinitiative adressiert die Diskrepanz zwischen der extensiven Internetnutzung Heranwachsender und deren Verständnis digitaler Gefährdungen. Der neu konzipierte Kompetenzkatalog zielt darauf ab, die nachfolgende Generation mit praxisrelevantem Wissen auszurüsten, um Online-Bedrohungen zu identifizieren und zu umgehen – von raffinierten, auf Social-Media-Nutzer abzielenden Betrugsstrategien bis hin zu Schikanekampagnen, die das Leben Jugendlicher nachhaltig erschüttern können.
Für in Deutschland ansässige internationale Familien verdeutlicht diese Forschung den universellen Charakter digitaler Sicherheitsherausforderungen, denen sich Jugendliche ungeachtet ihrer kulturellen Prägung gegenübersehen. Das Framework könnte maßgeblich beeinflussen, wie deutsche Bildungseinrichtungen Cybersicherheitspädagogik konzeptualisieren, was insbesondere Expatriate-Kindern zugutekommen dürfte, die sich in mehrsprachigen und multikulturellen Online-Umgebungen bewegen und dadurch besonders vulnerabel gegenüber vielfältigen Formen digitaler Ausbeutung sind.




