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Krankenkassen zahlen für Long-Covid-Medikamente ohne Zulassung
In Deutschland zahlen die gesetzlichen Krankenkassen jetzt für vier spezielle Medikamente bei Long Covid. Früher mussten die Patienten oft selbst zahlen. Die Medikamente helfen gegen Müdigkeit und Probleme mit Denken. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat diese Medikamente für Long Covid zugelassen.
Die vier Medikamente sind Agomelatin gegen Müdigkeit, Ivabradin für ein Herzproblem nach Krankheit, Metformin gegen Diabetes und auch gegen Long Covid bei Übergewicht und Vortioxetin gegen Denkprobleme. Die Medikamente sind nicht offiziell für Long Covid zugelassen, aber der G-BA erlaubt die Kostenübernahme, wenn ein Arzt sie verschreibt.
Hintergrund und Umsetzung der Kostenübernahme
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und das Gesundheitsministerium haben Experten beauftragt. Sie prüfen, ob diese Medikamente bei Long Covid helfen. Der G-BA entschied dies schnell, weil es noch keine spezielle Zulassung gibt und viele Patienten Hilfe brauchen.
Dr. Carmen Scheibenbogen von der Charité Berlin sagt, dass diese Entscheidung Hoffnung bringt. Etwa eine Million Menschen in Deutschland haben Long Covid. Viele haben starke Müdigkeit und Probleme mit dem Denken. Deshalb ist die neue Kostenübernahme wichtig.
Wichtige Infos für Ausländer und Expats
Diese Regel gilt vor allem für Ausländer und Expats, die gesetzlich versichert sind. Vorher mussten sie oft viel selbst bezahlen. Jetzt zahlen die Krankenkassen die vier Medikamente, wenn ein Arzt sie verschreibt.
Wenn Expats nach einer Corona-Infektion lange krank sind, sollten sie mit einem Arzt sprechen. Die Medikamente sind weiter ohne offizielle Zulassung für Long Covid. Die Patienten sollten prüfen, ob ihre Kasse zahlt, wenn das Gesundheitsministerium zustimmt. So wird die Behandlung leichter und bezahlbar.
Mehr Infos gibt es in Pressemitteilungen und auf Gesundheitsseiten.
Originalartikel: Tagesschau zur Kostenübernahme von Long-Covid-Medikamenten [Quelle 1]