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Europäischer Gerichtshof macht die Preisbremse der Bahn in Deutschland ungültig
Der Europäische Gerichtshof erklärt, dass die sogenannte “Trassenpreisbremse” Deutschlands gegen EU-Recht verstößt. Diese Regel begrenzte die Gebühren für Streckennutzung und hielt damit die Kosten für regionale Bahnbetreiber niedrig. Sie wurde eingeführt, damit öffentliche Verkehrsmittel bezahlbar bleiben, ist aber jetzt nicht mehr erlaubt [Quelle 1].
Auswirkungen auf Kosten und Anbieter im Nahverkehr
Ohne die Preisbremse steigen die Gebühren für Bahnunternehmen und Kommunen, die den Nahverkehr finanzieren, womöglich stark an. Fachleute erwarten deshalb höhere Preise für Fahrgäste. Die zusätzlichen Kosten könnten in die Milliarden Euro gehen und sowohl Betreiber als auch öffentliche Kassen belasten [Quelle 3][Quelle 8].
Was das für Expats und internationale Bewohner in Deutschland bedeutet
Diese Entscheidung ist besonders für Expats, internationale Studierende und Arbeitende wichtig, die täglich regionale Züge nutzen. Steigen die Infrastrukturkosten, geben Betreiber diese oft in Form von höheren Ticketpreisen weiter, auch beim günstigen Deutschlandticket. Wer öffentliche Verkehrsmittel regelmäßig nutzt, sollte mit Preiserhöhungen rechnen und sein Budget anpassen. Aktuell ändern sich weder die Ticketgültigkeit noch Fristen, aber Fahrgäste sollten Preisanpassungen 2024 im Blick behalten [Quelle 6].
Internationale Bewohner könnten zudem alternative Mobilitätsangebote oder mögliche Zuschüsse prüfen, die lokale Behörden zur Entlastung anbieten. Insgesamt zeigt das Urteil, wie eng EU-Vorschriften mit der Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland verbunden sind und wie sie dort Preise und Zugänglichkeit beeinflussen.
Zur Vertiefung lesen Sie den Originalbericht der Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/trassenpreisbremse-eugh-infrago-100.html [Quelle 1].