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EU plant einheitliche Altersprüfung für soziale Medien bis Ende 2024

EU plant eine einheitliche Altersprüfung für soziale Medien

Die Europäische Union bereitet eine App vor, um Kinder und Jugendliche im Internet zu schützen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigt an, dass die App in allen 27 EU-Ländern verfügbar sein wird und auf allen Geräten funktioniert. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Nutzer ein Mindestalter haben, bevor sie Inhalte auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube sehen. So sollen unterschiedliche Altersgrenzen, die von 13 bis 16 Jahren variieren, vereinheitlicht und uneinheitliche Kontrollen vermieden werden.

Das digitale Altersprüfungs-Tool der EU erlaubt es Nutzern, zu bestätigen, dass sie alt genug sind, ohne genaue persönliche Daten wie Geburtstage preiszugeben. Diese anonyme Methode ist datenschutzfreundlich und speichert nur die Altersbestätigung. Die App soll in nationale digitale Brieftaschen integriert und für alle EU-Bürger zugänglich sein.

Hintergrund und technische Details der Altersprüfungs-App

Die Initiative reagiert auf die zunehmende Nutzung sozialer Medien durch Minderjährige unter 13 Jahren, dem international empfohlenen Mindestalter ohne Aufsicht. Verschiedene EU-Länder haben unterschiedliche Altersgrenzen zwischen 13, 15 und 16 Jahren, was eine einheitliche Regelung erschwert. Die EU-Kommission hat deshalb die App entwickelt, um Mitgliedsstaaten und Plattformen zu helfen, Altersbeschränkungen besser und einheitlicher einzuhalten.

Technisch prüft die App das Alter mithilfe eines offiziellen Ausweises oder Passscans, eventuell kombiniert mit einer Gesichtserkennung, die aber keine biometrischen Daten langfristig speichert. Dieses Verfahren soll Kinderschutz und Datenschutz ausbalancieren. Die App, die 2024 fertiggestellt wird, soll verhindern, dass Minderjährige Altersbeschränkungen umgehen, ein Problem, das bisher auch in Ländern wie Australien bestanden hat.

Was das Altersprüfungsgesetz für Ausländer und Expats bedeutet

Für Ausländer, Studierende und Arbeitnehmer in Deutschland und EU bedeutet die Einführung der EU-Altersprüfungs-App Änderungen bei der Internetnutzung. Wer Inhalte mit Altersbeschränkung konsumiert, muss sein Alter mit der App bestätigen. Dafür ist es nötig, die App nach dem Rollout einzurichten. Nutzer brauchen gültige Ausweise oder Pässe für die digitale Überprüfung.

Das sorgt für sichere Online-Aktivitäten, fügt aber eine Prüfung vor dem Zugriff auf Inhalte wie Alkohol, Glücksspiele, Erwachsenenfilme oder soziale Medien hinzu. Expats ohne EU-Digital-ID sollten auf Ankündigungen zur nationalen Umsetzung achten, da es regionale Unterschiede oder Verzögerungen geben kann. Die Nutzung ist ab Ende 2024 verpflichtend, auch in Deutschland.

Die Nutzer sollten ihre offiziellen Dokumente bereithalten und den Anweisungen der EU oder Bundesregierung zur Aktivierung und Verknüpfung mit der App folgen. Das einheitliche Verfahren ersetzt die bisherigen verschiedenen nationalen Altersregelungen, reduziert Verwirrung und setzt voraus, dass Nutzer teilnehmen, um vollen Zugang zu altersrelevanten Diensten zu behalten.

📚 Key Vocabulary (Intermediate (B1-B2))

die Altersprüfung(noun (f.))
age verification
der Mindestalter(noun (n.))
minimum age
die Plattform(noun (f.))
platform (online)
das Datenschutz(noun (n.))
data protection, privacy
die Gesichtserkennung(noun (f.))
facial recognition
die Einhaltung(noun (f.))
compliance, observance
das Ausweisdokument(noun (n.))
identity document
die Umsetzung(noun (f.))
implementation
der Expats(noun (m., pl.))
foreign residents living abroad
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