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EU führt Gebühr für kleine Online-Pakete ein
Ab dem 1. November 2026 erhebt die EU eine neue Bearbeitungsgebühr für kleine Pakete aus Online-Shops außerhalb der EU. Diese Regel betrifft Pakete bis 150 Euro wert. Sie soll den großen Zustrom von günstigen Waren stoppen, die lange ohne Zoll in die EU kamen. Die Gebühr gilt unter anderem für Plattformen wie Shein und Temu, die direkt an EU-Kunden liefern.[Quelle 1]
Bis jetzt waren Pakete unter 150 Euro zollfrei. Weil es aber viele Sendungen gibt, steigen die Kosten für den Zoll. Die neue Gebühr deckt diese Ausgaben ab und soll auch die Kontrolle verbessern, damit nur sichere und regelkonforme Waren in die EU kommen.[Quelle 1][Quelle 3]
Details und Zeitplan zur Bearbeitungsgebühr der Zollreform
Am 26. März 2026 hat das EU-Parlament das Gesetz zur Zollreform einschließlich der Gebühr offiziell beschlossen. Seit dem 1. Juli 2026 gilt eine vorläufige Pauschale von 3 Euro für kleine Pakete. Die endgültige Gebühr, die die EU-Kommission festlegt, ersetzt diese zum November 2026.[Quelle 3][Quelle 5]
Online-Marktplätze gelten jetzt als “fiktive Einführer”. Sie müssen die korrekten Zollgebühren und Bearbeitungsgebühren vor Versand einziehen und zahlen. So müssen sie alle EU-Sicherheits- und Rechtsvorgaben für Waren erfüllen, die an EU-Bewohner verkauft werden.[Quelle 3]
Auswirkungen auf Expats und internationale Käufer in Deutschland
Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland, die oft bei Nicht-EU-Shops bestellen, müssen sich auf zusätzliche Kosten einstellen. Pakete von beliebten Plattformen wie Shein und Temu können neben dem Kaufpreis weitere Gebühren verursachen und die Gesamtkosten erhöhen.
Die Gebühren können beim Kauf berechnet werden oder erst bei der Paketlieferung, je nachdem, wie die Plattformen vorgehen. Wer den Wert der Pakete verfolgt und die Importregeln kennt, kann so unangenehme Überraschungen vermeiden. Online-Händler müssen Preise und Logistik anpassen, das wirkt sich auf Sortiment und Lieferzeiten aus.
Um Verzögerungen wegen der Zollreform zu vermeiden, sollten Kunden und ausländische Arbeitnehmer den Versand genau verfolgen, mit Verkäufern kommunizieren und sich über die Umsetzung informieren. Wer seine Rechte und Pflichten kennt, kann reibungsloser online einkaufen und die EU-Regeln einhalten.[Quelle 1][Quelle 3][Quelle 4]
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