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Arbeitgeber wollen Ausgabestopp wegen Geldproblemen
In Deutschland sagen viele Arbeitgeber: Stopp mit mehr Geld für die Krankenkasse. Das Geld soll nicht mehr steigen für die Mitarbeiter und Firmen. Eine Gruppe arbeitet daran, einen Plan gegen mehr Ausgaben zu machen. Der Plan kommt am Montag. Die Gruppe will, dass die Kosten für die Krankenkasse nicht weiter steigen.
Rainer Dulger ist Chef von den Arbeitgebern in Deutschland. Er sagt, das Geld für die Verwaltung ist zu viel und der Staat gibt zu wenig Geld dazu. Jetzt gibt der Staat 140 Euro im Monat für eine Person. Trotzdem fehlt viel Geld, fast 10 Milliarden Euro im Jahr. Die Versicherung holt das Geld von den Menschen, die Beiträge zahlen. Bald kann das fehlende Geld noch mehr sein, vielleicht 12 bis 14 Milliarden Euro im Jahr. Das Geld für Leistungen ist viel mehr geworden, fast 8 Prozent mehr als letztes Jahr. Es sind viele Milliarden Euro.
Dulger sagt auch: Die kostenlose Versicherung für Ehepartner soll wegfallen. Das spart Geld für die, die zahlen, ohne dass die Leistungen weniger werden. Experten sagen, das war ein versteckter Aufpreis. Das ist nicht fair für Frauen und Menschen mit wenig Geld.
Politiker sind teilweise einverstanden. Jens Spahn von CDU sagt, das Geld für Verwaltung soll vom Staat kommen, nicht von den Beiträgen. Aber das kostet den Staat viel Geld, etwa 12 Milliarden Euro im Jahr. Der Staat hat aber selbst Geldprobleme.
Was bedeutet das für Ausländer in Deutschland?
Ausländer, die in Deutschland leben und die gesetzliche Krankenversicherung nutzen, müssen auf Veränderungen achten. Wenn der Staat die Vorschläge annimmt, kann es sein, dass die Beiträge nicht höher werden. Die kostenlose Versicherung für Ehepartner kann sich aber ändern.
Wer einen Ehepartner hat, der kostenlos versichert ist, kann bald mehr bezahlen müssen. Es ist gut, die Krankenversicherung genau zu prüfen und vielleicht eine private Versicherung zusätzlich zu nehmen.
Die Gruppe, die den Plan macht, sagt bald mehr zu den Änderungen und wann sie kommen. Alle, die versichert sind, sollen gut aufpassen und sich vorbereiten.
Mehr Informationen gibt es hier: Tagesschau.