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Arbeitgeber wollen Ausgabestopp für die gesetzliche Krankenversicherung

Arbeitgeber fordern Ausgabestopp für die gesetzliche Krankenversicherung

Arbeitgeber in Deutschland wollen, dass die Ausgaben für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine Zeit lang nicht steigen. So sollen Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht höher werden. Die Gesundheitsministerin Nina Warken stellt bald Vorschläge vor, um das System zu stabilisieren. Es gibt große Sorgen wegen der vielen Kosten und der Zukunft der Beiträge [Quelle 1][Quelle 4].

Der Bund zahlt im Moment nur etwa 140 Euro pro Person und Monat für die GKV. Es fehlt jedes Jahr viel Geld, etwa 10 Milliarden Euro. Das Geld kommt oft von den Versicherten und Arbeitgebern. Wenn nichts passiert, kann das Defizit bis 2027 auf 12 bis 14 Milliarden Euro steigen. Letztes Jahr sind die Ausgaben für Leistungen um 7,9 Prozent auf 336 Milliarden Euro gestiegen. Das zeigt, dass viel Geld gebraucht wird [Quelle 1][Quelle 4].

Details und geplante Maßnahmen für die Reform

Der Präsident des Deutschen Arbeitgeberverbands (BDA), Rainer Dulger, sagt, wir müssen jetzt die Ausgaben stoppen. So sollen die Menschen nicht mehr bezahlen müssen. Ein Vorschlag ist, dass die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern wegfällt. Jetzt sind Ehepartner oft ohne extra Kosten mitversichert. Das soll sich ändern. Es geht darum, die Beitragszahler zu entlasten, aber die Leistungen bleiben gleich. Arbeitgeber wollen auch höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und eine Änderung der Selbstbehalte von 2 auf 3 Prozent des Jahresbrutto. Preise und Gebühren sollen besser zu den Beitragseinnahmen passen [Quelle 1][Quelle 6].

Die Gewerkschaften und Politiker sind anderer Meinung. Die SPD will keine Kürzung bei den Patientenzahlungen, aber Verbesserungen im System. Jens Spahn von der CDU sagt, die Kosten sollen mehr durch Steuern bezahlt werden, nicht nur durch Beiträge. Er stimmt einigen Forderungen der Arbeitgeber zu [Quelle 2][Quelle 4].

Folgen für Ausländer und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland

Ausländer, Studierende und Arbeitnehmer mit GKV müssen sich auf mögliche Änderungen bei Beiträgen und Zuzahlungen einstellen. Ein Ausgabestopp kann kurzfristig die Beiträge stabil halten. Aber Änderungen können mehr eigene Kosten bedeuten, zum Beispiel höhere Zuzahlungen bei Medikamenten und mögliche Änderungen bei der Mitversicherung der Angehörigen. Wenn die kostenlose Mitversicherung wegfällt, müssen Familienmitglieder vielleicht extra zahlen.

Internationale Bewohner sollten die Entwicklungen gut beobachten und ihre Krankenversicherung prüfen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen vielleicht mehr Geld für die Krankenversicherung einplanen. Offizielle Entscheidungen kommen bald von der Regierungskommission [Quelle 1][Quelle 4].

Mehr Informationen gibt es nach der Präsentation der Kommission am Montag. Tagesschau berichtet: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/krankenversicherung-leistungskuerzungen-gesundheitswesen-100.html [Quelle 4].

📚 Key Vocabulary (Beginner (A1-A2))

der Arbeitgeber(noun (m.))
employer
die Ausgaben(noun (pl.))
expenses
die Krankenversicherung(noun (f.))
health insurance
das Geld(noun (n.))
money
die Kosten(noun (pl.))
costs
der Beitrag(noun (m.))
contribution (payment)
der Arbeitnehmer(noun (m.))
employee
das Medikament(noun (n.))
medicine
der Patient(noun (m.))
patient
die Familie(noun (f.))
family
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