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Sie lernen alles über Elterngeld. Es hilft Eltern mit Geld in Elternzeit und Mutterschutz. Dieses Heft zeigt, wer Elterngeld bekommt, wie viel Geld, wie lange und wie man es beantragt.
Warum Elterngeld für Expats in Deutschland wichtig ist
Elterngeld gibt Geld, wenn Eltern weniger arbeiten wegen Babys. Expats in Deutschland mit gültiger Erlaubnis können Elterngeld bekommen.
Sie müssen mit dem Kind leben und dürfen nicht mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten. Staatsbürger aus Deutschland oder EU und mit Arbeitserlaubnis bekommen Elterngeld. Es gibt Einkommensgrenzen: Bis 200.000 € im Jahr vor 1.4.2025, danach 175.000 €.
Für Expats gilt: Erst Aufenthalt prüfen. Grenzgänger mit Job in EU können auch Elterngeld bekommen, wenn sie in Deutschland gemeldet sind. Elterngeld ist für leibliche und Adoptiv-Eltern.
Viele denken, dass Nicht-EU-Bürger kein Elterngeld bekommen. Das ist meist falsch. Lesen Sie mehr unter IamExpat.
Wie viel Elterngeld bekommen Sie?
Elterngeld zahlt 65-67 % von Ihrem Netto-Gehalt vor Geburt. Bei wenig Einkommen bis 1000 € mehr, bis zu 100 %. Von 1000-1200 € sind es 67 %, über 1240 € sind es 65 %, bis maximal 1800 € im Monat.
Mindestens gibt es 300 € pro Monat. Die offizielle Rechnung finden Sie hier: Elterngeld-Rechner. Beispiel: 3000 € Netto sind 1800 € Elterngeld. Mehrlinge bekommen 300 € extra pro Kind.
Familien mit kleinen Geschwistern bekommen 10 % Bonus oder 75 € Minimum. Alleinerziehende und Eltern mit behinderten Kindern bekommen auch mehr. Wechseln Sie vor der Geburt die Steuerklasse für mehr Geld.
Expats wissen oft die Grenzen nicht. Wer mehr als 200.000 € verdient, bekommt kein Elterngeld. Nach Steuern schauen. Geld kommt nach Mutterschutz.
Wie lange dauert Elternzeit? Bis zu 3 Jahre?
Elterngeld gibt es 12 Monate, maximal 14 Monate wenn beide Eltern Elterngeld nehmen. Elternzeit ist bis zu 3 Jahre möglich bis das Kind 8 Jahre alt ist. Der Chef muss 7 Wochen vor Geburt oder Adoption informiert werden.
Elternzeit können Sie am Stück oder in Teilen nehmen. Mutterschutz heißt 6 Wochen vor und 8 Wochen nach Geburt keine Arbeit mit vollem Gehalt. Andere Arbeit ist verboten.
Expats müssen das ihrer Firma schriftlich sagen. Sonst droht Jobverlust. Alleinerziehende bekommen 14 Monate. Kinder ab 2025 haben nur 1 Monat in Jahr 1.
Können beide Eltern Elterngeld nehmen und teilen?
Ja, beide Eltern können Elterngeld nehmen, gleichzeitig oder kurz hintereinander. Insgesamt sind 14 Monate möglich, mit 2 Bonusmonaten. Einer nimmt 2, der andere 12, oder ihr teilt es.
Lebt ihr nicht zusammen? Kein Problem, wenn ihr das Kind betreut. Adoptiveltern bis 8 Jahre Kind dürfen auch Elterngeld bekommen. Expats mit Familien-Visum teilen oft.
Wichtig: Zeiten gut planen. Überlappen wenig für mehr Geld. Alleinerziehende bekommen alles. Mehr Infos unter Familienportal.de.
Was ist ElterngeldPlus und wer braucht es?
ElterngeldPlus zahlt halb so viel, aber doppelt so lange (24 Monate). Gut für Teilzeit-Arbeit. Bis 32 Stunden Arbeit pro Woche sind erlaubt.
Kombinieren Sie Basiselterngeld (normal) und Plus. Zum Beispiel 12 Monate voll, dann 12 Monate halb. Praktisch für Expats, die langsam arbeiten wollen. Alleinerziehende bekommen 28 Monate.
Expats profitieren, wenn sie das Visum verlängern. Rechnen Sie mit offiziellen Rechnern. Der Wechsel klappt gut.
Partnermonate Bonus: Extra Monate erklärt
Der Partnerschaftsbonus gibt 4 weitere ElterngeldPlus Monate pro Elternteil. Beide müssen 24-32 Stunden pro Woche arbeiten für 2-4 Monate. Alleinerziehende kriegen den auch.
Das ist nach dem ersten Jahr, in der Plus-Zeit. Wohnt ihr nicht zusammen? Kein Problem. Beispiel: Monate 13-16 jeweils 25 Stunden arbeiten, dann gibt es 4 extra Monate pro Elternteil, also bis zu 36 Monate.
Expats müssen genau auf die Stunden achten. Fehler kosten den Bonus. Plus Kindergeld (259 € pro Kind ab 2026) hilft mehr.
Mutterschutzfrist: Pflicht vor und nach Geburt
Mutterschutz verbietet Arbeit 6 Wochen vor Geburt und 8 Wochen danach (12 Wochen bei Frühchen). Arbeitgeber zahlt weiter mit Mutterschaftsgeld (die Krankenkasse zahlt 13 € pro Tag, Arbeitgeber kommt dazu).
Urlaub und Überstunden zählen nicht. Arztbrief ist nötig. Nach der Geburt bei Problemen verlängern. Expats erhalten das, wenn sie versichert sind, egal woher sie kommen.
Missachtung kann Strafe oder Jobverlust bedeuten. Früh den Arbeitgeber informieren. Siehe auch [INTERNAL: Krankenversicherung & Versicherung].
Kann man Teilzeit in Elternzeit und Elterngeld arbeiten?
Ja, Sie dürfen bis zu 32 Stunden pro Woche arbeiten in Elternzeit oder mit Elterngeld. Geld bekommt man weiter. Das gilt besonders für ElterngeldPlus.
Stunden bitte aufschreiben. Mehr Stunden stoppen das Geld rückwirkend. Expats mit freiem Job müssen alles melden. Teilzeit hilft, im Job zu bleiben.
Normal sind 20-25 Stunden üblich. Mit Partner gut abstimmen wegen Kinder.
So beantragen Sie Elterngeld richtig
Sie beantragen Elterngeld innerhalb 3 Jahren nach Geburt bei Elterngeldstelle. In Städten wie Berlin und Hamburg können Sie online unter ElterngeldDigital beantragen. Andere Orte nutzen Papierformulare.
Brauchen Sie: Geburtsurkunde, Ausweis, Einkommensnachweis (letzte 12 Monate), Mutterschaftsgeld-Beleg. Nach Geburt einreichen. Bearbeitung dauert 4-8 Wochen.
Geld gibt es ab Antragmonat, maximal 3 Monate rückwirkend. Expats können englische Formulare nutzen und Dokumente übersetzen. Hilfe: Telefon 0800 4 5555 30.
Ein Fehler ist der späte Antrag. Geld geht verloren. Portal hilft beim Überwachen. Kombinieren Sie mit Kindergeld-Antrag bei Familienkasse.
Expats besondere Fälle: Visa, Einkommen, mehrere Kinder
Nicht-EU Expats brauchen Niederlassung oder Arbeitserlaubnis. Grenzgänger mit Job in EU qualifizieren, wenn sie in Deutschland wohnen. Über Einkommen grenze kein Elterngeld, aber Kindergeld gibt es.
Zwillinge bekommen je 300 € mehr. Geschwister unter 3 Jahre erhalten 10 % Bonus. Ab 2026 gibt es Kindergeld 259 € plus 297 € extra bei Kosten.
Bei Scheidung bekommt der Elternteil mit Sorgerecht das Geld. Aufenthalt bereinigen via [INTERNAL: Aufenthaltstitel]. Früh zum Elterngeldamt gehen.





