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DIW senkt Wachstumserwartung für Deutschland wegen Energiepreisschock

DIW passt Wachstum für Deutschland wegen Energiepreisschock nach unten an

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat seine Prognose für die deutsche Wirtschaft gesenkt. Für Frühjahr und Sommer 2024 erwartet das DIW eine Rezession. Dies liegt am verschärften Iran-Konflikt, der die Energiepreise stark steigen lässt. Das belastet die deutsche Wirtschaft erheblich. Für 2026 rechnet das DIW nur noch mit 0,5% Wachstum statt 1%, wie zuvor prognostiziert. 2027 soll das Wachstum leicht auf 0,8% steigen. Die Inflation bleibt voraussichtlich hoch: etwa 2,9% im Jahr 2024 und 3% 2025, mehr als das Ziel von 2% der Europäischen Zentralbank.

Auswirkungen der Rezession und Maßnahmen der Regierung

Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin der Wirtschaftsprognosen beim DIW, erklärt, dass staatliche finanzielle Unterstützung bisher eine tiefere Rezession verhindert hat. Das spezielle staatliche Hilfspaket ist wichtig, um die Wirtschaft gegen Jahresende zu stabilisieren. Der Energieschock durch den Nahost-Konflikt stellt dennoch eine große Belastung dar. Das führt dazu, dass private Haushalte weniger konsumieren und Unternehmen höhere Produktionskosten tragen müssen. Das DIW warnt, dass besonders einkommensschwache Haushalte stark betroffen sein werden, was die soziale Ungleichheit verstärkt.

Was die Rezession für Expats und internationale Bewohner bedeutet

Expats, ausländische Arbeitskräfte und internationale Studierende in Deutschland sollten den möglichen wirtschaftlichen Abschwung beachten. Die steigende Inflation wirkt sich auf die Lebenshaltungskosten aus, zum Beispiel Miete, Lebensmittel und Energiekosten. Staatliche Unterstützung soll helfen, doch Personen mit niedrigem Einkommen oder festem Budget könnten finanzielle Schwierigkeiten bekommen. Auch die Arbeitsplatzsituation könnte speziell in wirtschaftlich sensiblen Branchen für Ausländer unsicherer werden.

Wer plant, 2024 oder 2025 nach Deutschland zu ziehen oder hier zu studieren, sollte mit höheren Lebenshaltungskosten rechnen. Es ist ratsam, sich über staatliche Hilfsprogramme und mögliche Änderungen bei Arbeitslosengeld oder Sozialleistungen zu informieren. Internationale Studierende sollten bei ihren Hochschulen oder Beratern nachfragen, ob sich finanzielle Unterstützung ändert. Expats, die in betroffenen Branchen arbeiten, sollten ihre Jobsituation neu bewerten. Eine rechtzeitige Anmeldung und das Einhalten von Fristen bleiben wichtig, da wirtschaftliche Belastungen strengere Kontrollen bei Beschäftigung und Aufenthalt mit sich bringen.

Für aktuelle und ausführliche Informationen siehe den deutschen Bericht hier: DIW warnt vor Rezession in Deutschland.

📚 Key Vocabulary (Intermediate (B1-B2))

die Prognose(noun (f.))
forecast, prediction
der Energieschock(noun (m.))
energy price shock
die Inflation(noun (f.))
inflation, rise in prices
die Rezession(noun (f.))
recession, economic downturn
die Unterstützung(noun (f.))
support, aid
das Wachstum(noun (n.))
growth, increase (economic)
die soziale Ungleichheit(noun (f.))
social inequality
die Lebenshaltungskosten(noun (f., plural))
cost of living
die Anmeldung(noun (f.))
registration, enrollment
die Arbeitslosengelder(noun (n., plural))
unemployment benefits
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