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Merz lehnt SPD-Initiative zur Erbschaftssteuerreform konsequent ab
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Vorschläge der Sozialdemokraten zur Neugestaltung der Erbschaftssteuer entschieden zurückgewiesen. Er warnte vor der Gefahr, dass diese Reformen Unsicherheit auf den Finanzmärkten und in der realen Wirtschaft auslösen könnten. Diese Haltung erfährt breite Unterstützung in der Wirtschaftselite. Die SPD plant, insbesondere große Vermögensübertragungen höher zu besteuern und eine neue Freibetragsregelung von fünf Millionen Euro für Unternehmensnachfolgen einzuführen. Merz kritisiert, dass solche Maßnahmen die wirtschaftliche Stabilität unterminieren und die Koalitionspartner mit diesem Vorgehen die ökonomische Basis gefährden [Quelle 1][Quelle 2][Quelle 4].
Relevanz für Expats und ausländische Erwerbstätige in Deutschland
Die Debatte um die Erbschaftssteuerreform hat insbesondere für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer erhebliche praktische Bedeutung. Vermögensinhaber und Unternehmensleiter mit Sitz in Deutschland könnten durch die verschärfte Besteuerung bei Erbschaften belastet werden. Die von der SPD vorgeschlagenen Maßnahmen implizieren eine intensivere Kontrolle und deutlich erhöhte steuerliche Belastungen bei großvolumigen Vermögensübergängen, was die Nachfolgeplanung erschweren dürfte.
Expats wird geraten, sich kontinuierlich über legislative Entwicklungen zu informieren und bei Bedarf fachkundige Finanz- und Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, um potenzielle Auswirkungen auf Erbschaftsrechte und Nachlassplanung einschätzen zu können. Da die Koalition uneins bleibt, sind Fristen und Details der Reform weiterhin unklar. Vorläufig gelten daher die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen [Quelle 1][Quelle 4][Quelle 7].





