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In Deutschland ist Mülltrennung wichtig. Das lernen Ausländer schnell. Hier geht es um Mülltonnen mit Farben. So vermeidest du Strafen und hilfst der Umwelt.
Warum Mülltrennung für Ausländer wichtig ist
In Deutschland gibt es feste Regeln für Müll. Wer sich nicht daran hält, zahlt bis zu 5000 Euro Strafe. Müll getrennt wegwerfen hilft der Umwelt.
Die Stadt holt den Müll ab. In Berlin ist das jede Woche. Schau in deinen Mietvertrag für Infos zur Mülltonne. In München gibt es zwei mal die Woche braune Tonnen für Bio-Müll.
Wer öfter Fehler macht, muss ab 25 Euro zahlen. Der Vermieter kann mehr Gebühren verlangen. Darum muss man die Tonnen gleich richtig kennen.[1][2]
Die Farbmülltonnen: Was kommt wohin?
In Deutschland gibt es fünf Mülltonnen: blau, gelb/orange, braun, grau und Glas. Jede Tonne ist für einen Müll. Bitte wasche den Müll vorher.
Die blaue Tonne ist für Papier und Pappe. Kartons flach machen, keine Plastiktüten. Gelbe Tonne oder Sack ist für Plastik und Metall mit Grüner Punkt Logo. Braune Tonne ist für Bio-Müll, nur in Papiertüten.
Grau ist für Restmüll, also Sachen, die man nicht trennen kann. Glas kommt in weiße, grüne oder braune Tonnen. So wird 68% Müll recycelt.[1][2]
Blaue Tonne: Regeln für Papier und Pappe
In der blauen Tonne kommt sauberes Papier und Pappe. Zeitungen, Hefte, Briefumschläge und Eierkartons gehören hierher. Kartons flach drücken.
Keine Plastiktüten oder fettige Pizza-Kartons. Kassenzettel gehören in die graue Tonne. Manchmal wissen Ausländer nicht, ob Brottüten rein dürfen. Saubere Tüten in blau, schmutzige in grau.
Die Müllabfuhr holt alle zwei Wochen. Schmutziger Müll in Blau führt zur Ablehnung. Tetra Pak mit Grüner Punkt kommt in gelb.[1][2]
Gelbe Tonne und Gelber Sack: Plastik und Metall
In gelben Tonnen oder Säcken sind Plastikverpackungen und Metall. Suche das Grüne Punkt Logo, z.B. auf Joghurtbechern oder Dosen. Wasche alles sauber und lege es lose rein.
Milchpackungen, Styropor und Flaschendeckel gehören auch hierhin. Leere Spraydosen darf man auch reinwerfen. Manche Städte geben gelbe Säcke, die man im Supermarkt kauft (10-20 Cent).
Viele Ausländer werfen falsches Plastik in die gelbe Tonne. Das stört die Mülltrennung. Gelb wird oft wöchentlich geleert, damit wenig Müll da ist.[1][2][3]
Braune Tonne: Biomüll für organischen Abfall
Die braune Tonne ist für Biomüll, z.B. Obst, Gemüse, Brot, Fleischreste, Kaffeesatz und Eierschalen. Bitte nur Papiertüten benutzen, keine Plastiktüten, auch keine kompostierbaren.
Auch Küchenpapier und kleine Gartenabfälle gehören in die braune Tonne. Fett und Öl gehören in die graue Tonne. Nie ins Abflussrohr, sonst Verstopfung. Die Abholung ist oft 1-2 mal in der Woche.
Viele Ausländer vergessen, dass Knochen oder Käseschalen in die braune Tonne gehören. Zu volle Tonnen ziehen Tiere an und kosten Strafe (50 Euro). Infos gibt es beim BMU Müllseite.[2][3]
Glasrecycling: Farben und Pfand-Flaschen
Glas wird getrennt in weiße, grüne und braune Tonnen. Pfandflaschen zur Rückgabe. Metalldeckel kommen in Gelb. In Städten wie Berlin muss man Glas nicht unbedingt spülen.
Glas-Container stehen oft bei Supermärkten oder auf der Straße. Glühbirnen gehören ins Glas, Energiesparlampen zum Recyclinghof. Porzellan und Spiegel in die graue Tonne.
Ausländer vermischen Glasfarben oft. Benutze eine App, um die nächste Tonne zu finden. So wird Glas zu 90% wiederverwendet.[1][2]
Pfand-System: Flaschen zurückgeben und Geld bekommen
Mit Pfand bekommt man 8 bis 25 Cent zurück für Flaschen und Dosen mit Pfandzeichen. Meist Bier, Wasser und Limo. Zurückgeben bei Automaten im Supermarkt.
Kaufe Getränk, trinke, gebe saubere Flasche ohne Etikett zurück, bekomme Gutschein für Geld oder Einkauf. Glasflaschen sind meist 8 Cent, Plastikflaschen 25 Cent wert. Automaten lehnen schmutzige Flaschen ab.
Rewe, Edeka und Aldi nehmen Pfandflaschen bundesweit zurück. Viele Ausländer vergessen das Pfand und verlieren Geld. Mehr Infos auf Verpackungsgesetz Pfand.[1][2]
Restmüll und Strafen für falsche Mülltrennung
Graue Tonne für nicht recycelbaren Müll wie Hygieneartikel, Wachspapier und Spiegel. Niemals Elektrogeräte oder Batterien reinwerfen. Strafen bei Fehlern von 25 bis 5000 Euro.
Schlechte Trennung führt dazu, dass Müll nicht abgeholt wird. Dann kann es extra Gebühren geben. Bei Kontrollen prüfen Mitarbeiter Mülltonnen. Nachbarn können sich beschweren.
Wenn du unsicher bist, benutze [INTERNAL: Recycling-Center Guide]. Die graue Tonne wird alle zwei Wochen geleert. Wenig Restmüll spart Geld.[1][2]
Sperrmüll, Elektronik und Wertstoffhof: Große Müllarten
Sperrmüll sind große Sachen wie Möbel. Holtermine kann man bei der Stadt-App bestellen (z.B. Berlin BSR App, 1-2 Wochen Wartezeit). Pro Haushalt sind 3m³ pro Jahr erlaubt. Elektronik kommt zum Wertstoffhof.
Öffnungszeiten Wertstoffhof: meist Mo-Sa 8 bis 16 Uhr. Kleine Sachen gratis. Fernseher, Drucker und Batterien hier abgeben. In manchen Orten darf man mit dem Auto nicht zum Hof fahren. Kleidung spenden bei Humana oder im Möbelhaus.
Elektronik entsorgen: Sortieren (Ladegeräte meist in gelb), zum Hof fahren, abgeben. Manche Geräte kosten 10 bis 30 Euro. Infos: Umweltbundesamt. Ausländer bitte früh buchen und Müll nicht illegal am Straßenrand ablegen (500 Euro Strafe).[2]
Tipps: Kleidung, schwierige Fälle und regionale Unterschiede
Kleidung kann man in U-Loop oder Textrade Boxen geben. Nur saubere, trockene Sachen. Textilien werden zu Lappen oder Dämmstoff. Druckerpatronen in Elektronik-Fachgeschäfte wie MediaMarkt.
Unterschiede in Regionen: Bayern will Komposter für Häuser. Hamburg benutzt Apps fürs Müllabfuhr-Termin. Gebühren für die Tonnen sind 200 bis 400 Euro im Jahr, weniger bei wenig Restmüll.
Nutze Stadt-App (z.B. +49 30 9025-2222 für Berlin). Fehler: Batterien in graue Tonne werfen. Dafür gibt es Läden. Siehe [INTERNAL: Umzug Deutschland Checkliste]. So sparst du Geld.[1][2][3]





