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UNICEF bewertet Deutschland auf Platz 25 beim Kindeswohl
Ein neuer Bericht von UNICEF zeigt, dass Deutschland von Platz 14 auf Platz 25 von 43 OECD- und EU-Ländern gefallen ist. Dieser Rückgang betrifft viele Bereiche wie Bildung, psychische Gesundheit und körperliches Wohlbefinden zwischen 2018 und 2022. Die Studie zeigt, dass nur noch 60 Prozent der deutschen Schüler Grundkompetenzen in Mathematik und Lesen erreichen, früher waren es 73 Prozent. Die Corona-Pandemie wird als wichtiger Faktor genannt, der die Lage verschlechtert hat, obwohl der Abfall schon vorher begann.
Hauptursachen für den Rückgang des Kindeswohls in Deutschland
Die Analyse von UNICEF erklärt, dass mehrere Faktoren den Rückgang verursachen. Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich verschlechtert. Die schulischen Leistungen und die Zufriedenheit im Leben sind gefallen. Etwa ein Viertel der Kinder in Deutschland ist übergewichtig. Dies bleibt seit Jahren bei etwa 25 Prozent. Der Bericht betont, dass Benachteiligung insbesondere Kinder aus einkommensschwachen Familien und Flüchtlingsfamilien betrifft. UNICEF fordert gezielte Investitionen, um diese Gruppen zu unterstützen.
Folgen des UNICEF-Berichts für Ausländer und Familien in Deutschland
Für Ausländer, internationale Schüler und Arbeitende in Deutschland geben die Ergebnisse wichtige Hinweise zu den Problemen beim Kindeswohl. Eltern sollten die Auswirkungen auf Bildung und psychische Gesundheit ihrer Kinder kennen, vor allem wegen der Pandemie. Der Rückgang der Kompetenzen zeigt, dass zusätzliche Lernhilfen wichtig sind. Der Bericht unterstreicht auch die Bedeutung der Förderung von mentaler und körperlicher Gesundheit. Ausländer können sich an lokale soziale Dienste wenden, besonders wenn ihre Kinder zu gefährdeten Gruppen gehören. Behörden sollten Gesundheitsprogramme und Bildungsangebote erweitern, um Familien besser zu unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/unicef-kindeswohl-laendervergleich-100.html