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Weniger Gewinn wegen globaler Probleme und kurzfristiger Buchungen
Der deutsche Reisekonzern TUI meldet einen deutlichen Gewinnrückgang im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26. Die anhaltenden weltweiten Krisen erschweren die Reisebranche. Laut TUI entscheiden sich Kunden immer öfter sehr kurzfristig für eine Reise und achten stärker auf die Preise wegen Inflation und geopolitischer Unsicherheit. Diese Veränderung trifft den Gewinn härter als erwartet: Der bereinigte Betriebsgewinn von April bis Juni sinkt um 27 Prozent auf 234 Millionen Euro, Analysten hatten 275 Millionen erwartet. Der Umsatz fällt leicht auf 5,98 Milliarden Euro.
Auswirkungen geopolitischer Konflikte und steigender Kosten auf die Reisezahlen
TUIs Ergebnis leidet besonders wegen der Spannungen im Nahen Osten, vor allem des Iran-Kriegs, der Unsicherheit schafft und Kunden verunsichert. Durch zwei Kreuzfahrtschiffe, die wochenlang im Persischen Golf ankern müssen, verliert die Firma etwa 20 Millionen Euro. Hohe Kerosinpreise belasten die Rentabilität zusätzlich, trotz Absicherungen. Die Nachfrage auf Fernreisen nach Teilen Asiens und des Nahen Ostens sinkt, auch Urlaubsziele nahe Konfliktzonen wie Türkei, Zypern und Ägypten verzeichnen weniger Buchungen. Zwar gibt es leichte Erholungszeichen, doch die Unsicherheit belastet weiter.
Was das für Ausländer und Besucher in Deutschland bedeutet
Für Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland, die Urlaub planen, heißt das, dass Reisekosten unbeständig bleiben und Angebote zu günstigen Preisen begrenzt sein können. Die starke kurzfristige Buchung führt zu weniger Auswahl oder teureren Last-Minute-Angeboten. Reisende sollten Flüge und Unterkünfte möglichst früh buchen, vor allem bei Destinationen mit geopolitischen Spannungen. Außerdem sollten Expats aktuelle Reisehinweise und die Stornierungs- oder Umbuchungsregeln der Airlines im Auge behalten. Solche Informationen helfen bei flexiblen und bewussten Reiseentscheidungen.
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