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Überblick zur Reform der Gesundheitsbeiträge der SPD
Die SPD in Deutschland schlägt eine Reform zur Finanzierung des Gesundheits- und Pflege-Systems vor. Geplant ist eine neue Abgabe auf Kapital- und Mieteinnahmen neben den bisherigen Beiträgen vom Arbeitslohn. So soll die gesetzliche Krankenversicherung finanziell entlastet und die Beiträge für Arbeitnehmer gesenkt werden.
Details der Gesundheitsabgabe und Folgen für Expats und ausländische Arbeiter
Bislang basieren die Krankenkassenbeiträge vor allem auf dem Einkommen aus Arbeit. Kapitalgewinne und Mieteinnahmen werden meist nicht einbezogen, außer freiwilligen Mitgliedern bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Die SPD will alle Einkommensarten einbeziehen, auch Dividenden und Miete. So wird die Finanzierung gerechter.
Für Expats, internationale Studenten und ausländische Arbeitnehmer in Deutschland kann sich die Beitragspflicht ändern, wenn sie Kapital- oder Mieteinkünfte haben. Immobilienbesitzer oder diverse Einkommensarten zahlen dann zusätzliche Beiträge. Betroffene sollten ihre Einnahmen prüfen und über Änderungen informiert sein. Während Arbeitnehmer von geringeren Beiträgen profitieren können, könnten die Lebenshaltungskosten insgesamt steigen.