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Mehr ausländische Ärzte im deutschen Gesundheitssystem
Im Jahr 2024 arbeiten fast ein Viertel aller Ärzte in Deutschland aus dem Ausland. Es sind 121.000 Ärzte. Vor 10 Jahren gab es nur 64.000 Ärzte aus dem Ausland. Das waren 13 Prozent. Jetzt sind es 24 Prozent. 12,5 Prozent der Ärzte haben keine deutsche Staatsbürgerschaft. Viele ausländische Ärzte helfen der Medizin in Deutschland.
Viele Ärzte kommen nach Deutschland, weil die Ausbildung hier sehr gut ist. Die Ärzte sind oft jünger. Fast die Hälfte ist unter 35 Jahre alt. Bei deutschen Ärzten sind es nur 18 Prozent. So gibt es neue junge Ärzte in Deutschland.
Probleme durch zu wenig Ärzte und die Zukunft
Viele Ärzte in Deutschland sind bald alt und hören auf zu arbeiten. Im Jahr 2024 sind 31 Prozent der Ärzte 55 Jahre oder älter. Sie gehen bald in Rente. Darum braucht Deutschland viele ausländische Ärzte. Ohne sie fehlen bald Ärzte.
Es gibt aber auch Probleme. Viele Ärzte aus der Ukraine warten lang auf die Arbeitserlaubnis. Die Regeln sind nicht immer gleich. Ärzte müssen Sprachtests machen. Die Ärzte wollen, dass es einfacher wird.
Auswirkungen für Ausländer in der Medizin
Für ausländische Ärzte und Pfleger gibt es in Deutschland viele Chancen. Es ist aber schwierig, die Zeugnisse anzuerkennen. Ärzte brauchen Sprachtests und Prüfungen. 2024 haben etwa 7.000 ausländische Ärzte ihre Ausbildung anerkannt bekommen. Das passiert nicht überall gleich.
Ausländer, die Arzt werden wollen, müssen sich gut vorbereiten. Sie brauchen gute Sprache und müssen viel Papier erledigen. Jüngere Ärzte arbeiten oft schnell in Deutschland und helfen gegen Ärztemangel, besonders in kleinen Städten.
Insgesamt helfen viele ausländische Ärzte, dass das Gesundheitssystem in Deutschland gut bleibt. Ausländer spielen eine wichtige Rolle. Sie müssen aber die Regeln und Sprache gut kennen.
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