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Geplante Warnstreiks stören den Nahverkehr in NRW
In Nordrhein-Westfalen (NRW) fahren Busse und Straßenbahnen wegen Warnstreiks von Ver.di nicht. Die Streiks sind am Dienstag und Donnerstag. Viele Fahrer von städtischen Verkehrsbetrieben machen mit. Deshalb halten fast alle Busse und Bahnen an. Es geht um Streit über Arbeit und Geld. Es gab viele Gespräche, aber keine neuen Angebote seit November.
Einige Verkehrsbetriebe sind nicht dabei. Zum Beispiel in Leverkusen fährt Wupsi weiter. Auch in Monheim, Gütersloh, Hamm und Münster gibt es weiter Busse. In Siegen und im Kreis Olpe sind nur wenige Streikende, deshalb ist die Wirkung klein.
Details zum Tarifstreit hinter den Streiks
Die Gewerkschaft Ver.di will weniger Arbeitsstunden: 37 statt 39 Stunden pro Woche mit vollem Lohn. Pausen zwischen den Schichten sollen länger sein, mindestens 11 Stunden. Der Sonntagszuschlag soll mindestens 40 Prozent sein. Die Arbeitgeber sagen, die Forderungen sind zu hoch. Sie sagen, sie haben Angebote gemacht und reden weiter, aber es gibt noch keine Einigung.
Die Streiks folgen auf Warnstreiks ab Montag. Dort haben auch Mitarbeiter im Büro nicht gearbeitet. Ver.di will viele Leute im Streik, um besser verhandeln zu können.
Auswirkungen für Expats und internationale Pendler in NRW
Busse und Straßenbahnen fahren am Dienstag und Donnerstag nicht oder kaum. Das betrifft Expats, Studenten und ausländische Arbeiter, die den Nahverkehr nutzen. Man kann keine Rückerstattung bekommen. Die Züge von der Deutschen Bahn und anderen Firmen fahren meist normal und sind eine Alternative.
Man muss andere Wege suchen: Mitfahrgelegenheiten, Fahrrad oder zu Fuß. Es ist gut, die Nachrichten zu hören, wenn es Ausnahmen gibt. Bei Fragen zu Rechten hilft die Schlichtungsstelle Nahverkehr mit Telefon und E-Mail an Werktagen.
Expats sollen Streiks und Streithandlungen in NRW gut verfolgen. Infos gibt es bei verlässlichen Quellen wie der Tagesschau.