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Neue Apothekenreform in Deutschland erweitert Leistungen und Medikamentenzugang

Wichtige Änderungen der Apothekenreform in Deutschland

Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, das Apotheken erlaubt, mehr Leistungen für Patienten anzubieten. Die Reform erleichtert den Zugang zu Gesundheitsdiensten wie Impfungen, Prävention bei chronischen Krankheiten und bestimmte Medikamente ohne ärztliches Rezept. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat das Gesetz vorangetrieben. Ziel ist es, Patienten mehr Eigenverantwortung und flexible Behandlungsmöglichkeiten zu geben [Quelle 2].

Mit der Reform dürfen Apotheken erweiterte Präventionsdienste anbieten, zum Beispiel bei Herzkrankheiten, Diabetes und Raucherentwöhnung. Patienten können Schnelltests auf Infektionskrankheiten wie Grippe oder Norovirus erhalten, ähnlich wie während der Corona-Pandemie [Quelle 1]. Außerdem können unter bestimmten Bedingungen mehr verschreibungspflichtige Medikamente direkt abgegeben werden.

Auswirkungen auf Expats, internationale Studierende und ausländische Arbeitnehmer

Die Reform hat praktische Folgen für Expats und internationale Bewohner in Deutschland. Durch die erweiterten Apothekendienstleistungen ist der Zugang zu Impfungen und Tests einfacher und schneller. So müssen sie nicht immer zuerst zum Arzt. Das senkt Kosten und Wartezeiten, was besonders für Beschäftigte und Studierende mit Sprach- oder Systembarrieren hilfreich ist.

Patienten sollten wissen, dass trotz mehr rezeptfreier Medikamente die Regeln unterschiedlich sind. Apotheker beurteilen weiterhin individuell, welche Medikamente abgegeben werden. Expats sollten ihre Dokumente bereithalten und sich über neue Apothekendienstleistungen informieren. Die Reform fördert auch mehr Eigenverantwortung der Patienten, deshalb sollten ausländische Bewohner sich gut informieren, um alle Vorteile zu nutzen [Quelle 1, Quelle 2].

Hintergrund und Kontext der Reform

Das Gesetz „Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz“ wurde am 27. Februar 2026 im Bundestag diskutiert. Ziel ist es, Apotheken wirtschaftlich zu stärken und ihnen mehr Kompetenzen zu geben, damit die Gesundheitsversorgung besser funktioniert. Damit sollen Probleme wie Personalengpässe und wirtschaftlicher Druck vor allem auf kleineren und ländlichen Apotheken begegnet werden [Quelle 7].

Mehr als 90 % des Apothekenumsatzes stammen noch aus dem Verkauf von Medikamenten mit und ohne Rezept. Die Erweiterung der pharmazeutischen Dienstleistungen ist trotzdem eine große Veränderung im Gesundheitssystem. Die Reform gehört zu weiteren Bemühungen, die Patientenversorgung zu modernisieren und Krankheiten früh zu erkennen, was langfristig gesundheitliche Probleme verringern kann [Quelle 1, Quelle 2].

Weitere Details finden Sie im Bericht der Tagesschau: Apothekenreform beschlossen – was ändert sich für Patienten?

📚 Key Vocabulary (Intermediate (B1-B2))

die Apotheke(noun (f.))
pharmacy
das Gesetz(noun (n.))
law, legislation
die Impfung(noun (f.))
vaccination
die Prävention(noun (f.))
prevention, preventive care
das Rezept(noun (n.))
prescription
der Patient(noun (m.))
patient
die Gesundheitsversorgung(noun (f.))
healthcare provision
die Eigenverantwortung(noun (f.))
self-responsibility
der Umsatz(noun (m.))
revenue, turnover
die Barriere(noun (f.))
barrier, obstacle (e.g., language barrier)
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