Photo by Folco Masi on Unsplash
Viele Menschen haben Diskriminierung in Deutschland
Im Jahr 2025 haben etwa neun Millionen Menschen in Deutschland Diskriminierung erlebt. Das sagt eine neue Studie vom Bundesamt gegen Diskriminierung. Diskriminierung passiert an vielen Orten: auf der Straße, bei der Arbeit und in der Schule. Besonders Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und arme Menschen sind oft betroffen. Aber weniger als die Hälfte meldet die Probleme. 56 Prozent machen nichts, wenn sie diskriminiert werden.
Mehr Infos zur Studie und Diskriminierung in Deutschland
Die Studie zeigt: Mehr als 13 Prozent der Menschen sagen, sie haben im letzten Jahr Diskriminierung erlebt. Am häufigsten passiert das bei der Arbeit, zum Beispiel wegen des Alters. Viele muslimische Frauen erzählen von Vorurteilen im Alltag. Die Bundesbeauftragte für Diskriminierung, Ferda Ataman, hat das in Berlin gesagt. Die Forschung sagt auch, dass die Gesetze besser werden müssen, damit alle geschützt sind.
Was das für Menschen aus dem Ausland in Deutschland heißt
Die Studie ist wichtig für Ausländer, Studenten und Arbeiter aus anderen Ländern. Menschen ohne deutschen Pass haben mehr Diskriminierung erlebt. Neue Leute in Deutschland haben es oft schwerer. Sie müssen ihre Rechte kennen und Probleme melden. Aber viele machen das nicht. Es ist wichtig, Diskriminierung zu erkennen und darüber zu reden. Gruppen, wie die Gesellschaft für Dialog von Serpil Tirhis-Efe, helfen, damit sich alle besser verstehen.