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Warum psychische Hilfe für Expats in Deutschland wichtig ist
Psychische Hilfe hilft Expats bei Stress und Problemen. Die Krankenkasse zahlt oft. Aber Sprache und Wartezeit sind schwer.
In Deutschland gehört psychische Gesundheit zur normalen Pflege. Über 90% haben eine öffentliche Krankenversicherung. Expats können direkt zum Arzt gehen. Manche Therapeuten sprechen Englisch.
Wichtig ist, den Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater zu kennen. Wir erklären die Versicherung, Wartezeiten und Nottelefonnummern.
Psychologe oder Psychiater: Was Expats wissen müssen
Ein Psychologe spricht mit Ihnen bei Angst und Traurigkeit. Er hat ein Psychologie-Studium. Er gibt keine Medikamente. Gespräche dauern 50 Minuten.
Ein Psychiater ist Arzt. Er kann Krankheiten erkennen und Medikamente geben. Er kann auch eine Therapie machen. Expats sehen oft beide Ärzte.
Die Krankenversicherung zahlt beide, wenn sie zugelassen sind. Privat-Therapeuten brauchen Probezeiten. Fehler sind, die Ärzte zu verwechseln. Sagen Sie klar, was Sie brauchen.
Übernimmt die Versicherung die Therapiekosten?
Die öffentliche Krankenkasse zahlt Therapie, wenn sie zustimmt. Sitzungen sind 50 Minuten lang. Anbieter wie TK und AOK zahlen für Vertrags-Therapeuten. Es gibt keine Zuzahlung.
Private Versicherungen sind schneller und bieten Englisch. Sie sind teurer. Expats mit hohem Einkommen brauchen oft privat Versicherung.
Neue Expats ohne Versicherung zahlen selbst (80–150 Euro). Manche internationale Versicherungen helfen. Prüfen Sie bei Ihrer Versicherung vor Termin.
So finden Sie einen englischsprachigen Therapeuten in Deutschland
Nutzen Sie Verzeichnisse wie Expat Therapy 4U. Wählen Sie Sprache, Stadt und Versicherung aus. Dort finden Sie geprüfte englische Psychologen.
Rufen Sie die Krankenkasse oder die Nummer 116 117 an. Sie helfen bei der Suche. In Städten gibt es mehr Therapeuten als auf dem Land.
Kontaktieren Sie die Therapeuten per Mail oder Telefon. Die Wartezeit bei öffentlichen Terminen ist 1–3 Monate. Private Termine kosten ab 100 Euro. Mehr Infos auf expatica.com.
Probatorische Sitzungen: Was Expats wissen müssen
Probatorische Sitzungen sind Probe-Termine (bis zu 6). Sie prüfen, ob der Therapeut passt. Die Krankenkasse zahlt sie.
Zuerst Termin buchen, dann 3–6 Gespräche machen. Der Therapeut macht einen Bericht. Die Krankenkasse entscheidet in 3–4 Wochen. Wenn nein, neuer Therapeut.
Fehler: Diese Sitzungen zu überspringen, verzögert die Therapie. Expats ohne Deutsch nutzen private Therapeuten auf Englisch für die Probezeit. Von Anfang bis erste Zahl-Therapie dauert 2–6 Monate.
Braucht man eine Überweisung vom Arzt für psychische Hilfe?
Für Psychologen oder Psychiater braucht man meist keine Überweisung. Man kann direkt anrufen oder mailen. Hausärzte helfen bei Diagnose und Medikamenten.
Für Klinikaufenthalte ist eine Überweisung oft hilfreich. Rufen Sie Ihren Hausarzt an. In Deutschland kann man sich meistens selbst anmelden.
Notfälle gehen direkt in die Klinik. Soziale psychiatrische Dienste beraten kostenlos ohne Überweisung über Gesundheitsämter.
Wie lang sind die Wartezeiten für psychische Hilfe?
Die Wartezeit für Therapie mit öffentlicher Krankenkasse ist 3–6 Monate, auf dem Land mehr. Für Psychiater 2–8 Wochen. Nachfrage ist seit Corona gestiegen.
Tipps: Die Nummer 116 117 hilft bei schnellen Terminen. Private Versicherungen haben kürzere Wartezeiten. Online-Plattformen wie Apricity Expat Therapy buchen sofort.
Warten kann Symptome verschlimmern. Nutzen Sie Apps von Krankenversicherung. Rufen Sie oft an, Therapeuten sind verpflichtet zu antworten.
Notfall-Hotlines und Hilfe bei Krisen
Unter 116 117 gibt es rund um die Uhr Hilfe, auch auf Englisch. Der Berliner Krisendienst (030-390 63 00) hat mehrsprachige Hilfe von 16:00 bis 24:00 Uhr.
Für Suizidprävention gibt es die Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Es ist anonym und kostenfrei. Expats berichten von schneller Hilfe.
Krankenhäuser bieten psychiatrische Notfälle auch ohne Versicherung an. Tageskliniken behandeln schwere Fälle tagsüber, bezahlt von der GKV.
Online-Therapie und Sucht-Hilfe für Expats
Plattformen wie Expat Therapy 4U und apricityexpattherapy.com bieten englische Online-Sitzungen an. Gut für Expats weit weg. GKV zahlt anerkannte Online-Therapie.
Suchtberatung ist kostenlos in Suchtberatungsstellen (Suche ‘Suchtberatung Stadtname’). Entgiftung dauert Tage bis Wochen. Caritas und Diakonie helfen.
Die Lebenshaltungskosten in Deutschland beeinflussen private Therapie. Spezielle Hilfe gibt es bei GLADT (LGBTQ+) und Frauentreffpunkt (häusliche Gewalt).
Wichtige Tipps: Klinikaufenthalt, Kosten und Fehler von Expats
Psychosomatische Kliniken bieten 4–6 Wochen Therapie für starke Angst und Depressionen, bezahlt von GKV. Psychiatrische Kliniken behandeln Psychosen mehrere Tage bis Monate.
Ohne Versicherung kostet ein Klinikaufenthalt ab 200 Euro pro Tag. Fehler: Sprache nicht beachten, Versicherungen nicht prüfen.
Letzter Schritt: Melden Sie sich bei den Behörden an für volle Leistungen. Verfolgen Sie Ihre Therapie-Fortschritte und nutzen Sie Selbsthilfegruppen.




