Photo by Marcelo Leal on Unsplash
Viele Kliniken in Deutschland haben einen Cyberangriff
Von Kiel bis Freiburg gab es viele Angriffe auf Kliniken in Deutschland. Hacker haben viele wichtige Patientendaten gestohlen. Der Angriff traf eine Firma, die für die Rechnungen der Kliniken arbeitet. Die großen Krankenhäuser in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland sind betroffen. Namen, Adressen, Geburtstage und auch Daten zu Diagnosen und Rechnungen von Patienten mit privater Versicherung oder Selbstzahler sind gestohlen worden [Quelle 1][Quelle 2].
Details zum Angriff und den gestohlenen Daten
Die Hacker kamen an Daten von etwa 72.000 Patienten aus den Unikliniken in Freiburg, Ulm, Heidelberg und Tübingen. Zum Beispiel wurden rund 54.000 Patienten-Daten in Freiburg gestohlen. In Ulm sind etwa 1.600 Patienten betroffen. Bei 300 Patienten sind auch Daten zu Diagnosen und Behandlungen bekannt. In Mannheim sind 3.000 Patienten betroffen, aber nur einmal war die Zahlung betroffen. Die Uni-Klinik Mainz sagte, dass 2.764 Patienten betroffen sind, vor allem private Versicherte und Selbstzahler [Quelle 2][Quelle 6].
Die Firma, die betroffen ist, arbeitet im Saarland. Sie macht Rechnungen für private Versicherungen und Zusatzversicherungen vieler Kliniken in Deutschland. Patienten mit gesetzlicher Versicherung sind meist nicht betroffen, außer sie haben auch eine private Versicherung [Quelle 7].
Folgen und Reaktionen von Kliniken und Behörden
Der Angriff hat die Arbeit in den Kliniken nicht stark gestört. Aber viele Menschen sorgen sich jetzt um die Daten der Patienten. Die Behörden prüfen die Sache und versuchen, die IT der Kliniken sicher zu machen. Zum Beispiel gab es im Februar einen Angriff auf Kliniken in Ludwigslust und Hagenow. Dort wurden keine kompletten Patientendaten gestohlen, nur Teile von zusätzlichen Daten. Der Schaden ist sehr hoch. Man baut die IT-Systeme jetzt neu auf [Quelle 3].
Viele Angriffe auf Kliniken zeigen, dass die Computer oft alt und kompliziert sind. Hacker nutzen oft Erpressungssoftware. Das kann die Patientenversorgung stören und ist gefährlich. Nach dem Gesetz müssen Krankenhäuser ihre IT schützen, zum Beispiel durch das IT-Sicherheitsgesetz und die Datenschutz-Regeln wie die DSGVO [Quelle 4][Quelle 5].
Was der Cyberangriff für Ausländer und Patienten in Deutschland bedeutet
Für Ausländer, Studenten oder Arbeiter mit privater Krankenversicherung ist wichtig, dass sie wissen, wie ihre Daten geschützt werden. Wer private oder Zusatzversicherungen hat, ist eher gefährdet. Betroffene Patienten sollten auf Nachrichten von ihren Kliniken achten.
Wichtig ist, dass man offizielle Nachrichten prüft und seine Daten gut schützt. Auch muss man auf Betrugsversuche achten. Patienten mit gesetzlicher Versicherung sind meist weniger gefährdet. Kliniken arbeiten daran, ihre Systeme besser zu schützen. Trotzdem müssen Patienten vorsichtig sein mit ihren Daten [Quelle 6][Quelle 7][Quelle 1].