Photo by David Syphers on Unsplash
Lufthansa-Piloten streiken zwei Tage wegen Tarifstreit
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat über 5.000 Lufthansa-Piloten zum Streik am 12. und 13. März 2026 aufgerufen. Betroffen sind Piloten der Lufthansa-Kernfluggesellschaft, der Frachttochter Lufthansa Cargo und der Regionalairline Lufthansa Cityline. Der Streik steht im Zusammenhang mit Streitigkeiten über Pensionen und Gehaltsvereinbarungen. Flüge in den Nahen Osten wie Ägypten, Israel, Katar, Saudi-Arabien und die VAE sind explizit vom Streik ausgenommen und können normal stattfinden [Quelle 1].
Flugstörungen und betroffene Flughäfen
Passagiere müssen mit zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Besonders betroffen sind große Lufthansa-Drehkreuze wie Frankfurt, München und Köln/Bonn. Der Streik beginnt am Donnerstag um 00:01 Uhr und endet Freitag um 23:59 Uhr. Lufthansa Cityline streikt wegen neuer Tarifvertragverhandlungen, während die Hauptgesellschaft über Pensionsregelungen protestiert [Quelle 2][Quelle 8].
Auswirkungen für Expats, Studierende und ausländische Arbeitnehmer
Für im Ausland lebende Menschen, Studierende und Arbeitnehmer in Deutschland, die auf Lufthansa-Flüge angewiesen sind, bedeutet der Streik veränderte Reisepläne und Unsicherheiten. Wer an den Tagen fliegt, sollte Lufthansa-Infos aufmerksam verfolgen. Flüge zu Zielen wie Jordanien, Bahrain oder Kuwait sind weniger betroffen. Reisende sollten bei Stornierungen und Verspätungen frühzeitig Alternativen prüfen und sich bei der Airline oder dem Reisebüro melden [Quelle 2][Quelle 8].
Laufender Arbeitskonflikt und Ausblick
Der Streik resultiert aus dem ungelösten Konflikt um die Pensionsregelungen und Gehaltsverhandlungen der Piloten. Die Vereinigung Cockpit möchte die Gespräche fortsetzen, setzt aber den Streik als Druckmittel gegen die Lufthansa-Führung ein. Seit Anfang 2026 gab es bereits mehrere Streiks, was die schwierige Lage in der deutschen Luftfahrtbranche zeigt. Die Nichtberücksichtigung der Nahostflüge ist eine strategische Entscheidung, um diplomatische und operative Probleme zu vermeiden [Quelle 2][Quelle 3].
Weitere Details finden Sie im Originalbericht: Tagesschau [Quelle 1].