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Lufthansa Pilotenstreik Übersicht
Ein zweitägiger Pilotenstreik bei Lufthansa beginnt am Donnerstag um Mitternacht und dauert bis Freitag. Trotz Bedenken zu weitreichenden Störungen erwartet Lufthansa, dass mindestens die Hälfte der geplanten Flüge normal fliegt. Auf Langstrecken könnten noch mehr Flüge stattfinden, vielleicht bis zu 60 Prozent. Der Streik umfasst über 5.000 Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa CityLine, aber nicht andere Fluglinien der Gruppe wie Eurowings oder Austrian Airlines. Die Störungen betreffen vor allem die Flughäfen Frankfurt und München, weniger andere Flughäfen.
Hintergrund und Gründe für den Streik
Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat wegen Tarifstreitigkeiten zum 48 Stunden Streik aufgerufen. Lufthansa CityLine Piloten fordern höhere Gehälter, während Piloten von Lufthansa Cargo und der Hauptgesellschaft bessere betriebliche Altersvorsorge wollen. VC sagt, der bevorstehende Streik ist kleiner als frühere Aktionen, auch weil wegen der Krisensituation im Nahen Osten vorübergehend keine Streiks stattfanden. Flüge zu einigen Zielen in der Region sind vom Streik ausgenommen. Die Gewerkschaft versteht die Sorgen, will aber Verbesserungen trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage.
Auswirkungen auf Expats, internationale Studenten und ausländische Arbeiter
Für Expats und internationale Reisende mit Lufthansa-Flügen in den nächsten Tagen könnte der Streik Reispläne stören, ist aber weniger schlimm als frühere Streiks. Passagiere sollten ihren Flugstatus rechtzeitig prüfen, denn etwa die Hälfte der Flüge werden stattfinden, aber einige, besonders an deutschen Drehkreuzen, fallen aus. Die Fluggesellschaft informiert rechtzeitig über Änderungen. Internationale Studierende und Arbeiter sollten gut planen, denn es kann zu Verspätungen oder Umbuchungen kommen, aber ein kompletter Ausfall ist unwahrscheinlich. Airlines müssen nach EU-Recht Betroffenen helfen, etwa mit Entschädigungen oder Ersatzflügen.
Es wird empfohlen, Fluginformationen regelmäßig zu prüfen, Pläne anzupassen und mit dem Kundendienst in Kontakt zu bleiben. Wer nicht in Deutschland lebt, sollte auch mögliche Folgeprobleme bei Anschlussflügen in Europa beachten.