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Große Demo in München gegen Iran
Am 15. und 16. Februar 2026 kommen rund 250.000 Leute in München zusammen. Sie protestieren gegen die Führung von Iran. Die Demo ist eine der größten in Deutschland gegen Iran. Sie findet zur gleichen Zeit wie die Sicherheitskonferenz in München statt. Viele wollen Frieden und Demokratie in Iran. Reza Pahlavi, der Sohn vom letzten König von Iran, unterstützt die Demo. Er lebt im Ausland. Im Januar 2026 gab es in Iran harte Polizeiaktionen gegen viele Demonstranten.
Iran ruft deutschen Botschafter
Wegen der großen Demo ruft die Regierung von Iran den deutschen Botschafter Axel Dittmann. Iran sagt, es gibt „Anti-Iran-Aktionen“ in Deutschland. Der Botschafter wird kurz nach der Demo ins Außenministerium in Teheran eingeladen. Gleichzeitig gibt es in Genf Gespräche zwischen den USA und Iran. Die iranische Revolutionsgarde macht auch Militärübungen, zum Beispiel blockiert sie kurz die Straße von Hormus.
Was bedeutet das für Ausländer in Deutschland?
Für Ausländer und Studenten aus Iran in Deutschland zeigt der Vorfall, dass die Politik zu Iran hier wichtig ist. Visa oder Sicherheitsregeln ändern sich nicht. Aber Menschen mit Verbindungen zu Iran oder die politisch aktiv sind, müssen mehr Aufpassen. Wer zu Demos geht, soll die Gesetze in Deutschland kennen.
Wer sich in Deutschland über Iran äußert, soll auf neue Nachrichten von Botschaften achten. Die Sache kann auch Austauschprogramme zwischen Ländern beeinflussen. Bisher gibt es keine neuen Regeln dazu.
Die deutsche Regierung beobachtet die Lage und will Frieden und Demokratie. Sie bleibt im Kontakt mit Iran nach dem Botschafterruf. Ausländer sollen offizielle Nachrichten verfolgen.
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