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Psychische Belastungen bei Auszubildenden in Deutschland
Der aktuelle Bericht vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) zeigt, dass jeder zweite Auszubildende (50,6 %) in Deutschland psychische Probleme hat. Hauptursachen sind finanzielle Sorgen, Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche und Druck am Arbeitsplatz wie Leistungs- und Zeitstress. Das bedeutet eine zunehmende Belastung für junge Menschen in der Berufsausbildung [Quelle 1].
Wichtige Faktoren für die psychische Belastung der Auszubildenden
Im Ausbildungsreport des DGB geben fast die Hälfte der Befragten (49,9 %) Geldsorgen als Hauptstressquelle an. Wohnungsprobleme betreffen 35 % der Azubis und zeigen die schwierige Lage auf dem Mietwohnungsmarkt. Arbeitsbezogene Gründe sind auch bedeutend: Arbeitsbelastung und Zeitdruck (20,9 %), Personalmangel (19,6 %) und Verantwortungsdruck (19,2 %) erhöhen den Stress der Auszubildenden [Quelle 1].
Folgen für Expats und ausländische Berufstätige in Deutschland
Expats, internationale Studierende und ausländische Berufstätige, die in Deutschland eine Ausbildung machen, können ähnliche oder höhere psychische Belastungen erleben. Finanzielle Engpässe und schwierige Wohnsituation verstärken den Stress, besonders in Städten mit angespannten Mietmärkten.
Praktische Tipps sind, frühzeitig eine sichere Wohnung zu finden, das Budget gut zu planen und Beratungsangebote von Ausbildungsstellen oder gemeinnützigen Organisationen zu nutzen. Es ist wichtig, die Rechte von Auszubildenden und Unterstützungsmöglichkeiten in Betrieben und Gewerkschaften zu kennen, um den Arbeitsdruck zu reduzieren.
Der DGB fordert politische Maßnahmen, um diese Probleme besser zu lösen – dazu gehören Verbesserungen in der Wohnungspolitik, finanzielle Hilfen und bessere Arbeitsbedingungen. Bis es Änderungen gibt, sollten Auszubildende, vor allem aus dem Ausland, sich über rechtlichen Schutz und Unterstützungsangebote informieren. Dieses Wissen hilft ihnen, ihre Gesundheit und Arbeitssituation besser zu schützen [Quelle 1].
Weitere Informationen zum Report gibt es im Originalartikel auf tagesschau.de.