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Tourismusboom 2025 bringt kaum echten Gewinn fürs Gastgewerbe
Deutschland hatte 2025 viele Besucher, was das Gastgewerbe nominell stärkte. Hotels, Pensionen und Restaurants erhielten höhere Umsätze, weil die Preise stiegen. Doch inflationsbereinigt ging der Umsatz tatsächlich zurück. Unterkunftsbetriebe verloren real 2,0 Prozent Umsatz, die Gastronomie hatte ähnlichen Rückgang. Das zeigt, dass steigende Kosten den Mehrverkauf aufwogen [Quelle 1][Quelle 4].
Gründe für Umsatzrückgang trotz vieler Touristen
Der Hauptgrund war die Inflation, die Gewinne durch höhere Besucherzahlen schmälerte. Trotz mehr Reisender in Deutschland reichten die Ausgaben nicht aus, um stark gestiegene Betriebskosten wie Energie, Löhne und Material zu decken. Branchenvertreter, darunter Dehoga-Chefin Angela Inselkammer, nannte 2025 ein weiteres schwieriges Jahr für die Gastronomie trotz Tourismusboom [Quelle 1][Quelle 5].
Diese Entwicklung betraf ganz Deutschland, besonders Tourismusregionen wie Bayern und Nordrhein-Westfalen. Dort sind die Touristenzahlen zufriedenstellend, aber der finanzielle Druck auf Dienstleistungen in der Gastronomie bleibt hoch [Quelle 5][Quelle 8].
Folgen für Expats und internationale Besucher in Deutschland
Für Expats, internationale Studierende und ausländische Beschäftigte in Deutschland hat der reale Umsatzrückgang negative Folgen. Höhere Preise für Unterkunft, Essen und Freizeit können das monatliche Budget belasten, vor allem in beliebten Städten und Touristenzentren. Wer auf Gastgewerbe angewiesen ist, muss mit engeren Kosten rechnen und mitunter eingeschränkter Verfügbarkeit in der Hauptsaison.
Die anhaltend hohe Inflation bedeutet, dass Reisende und Einwohner oft höhere reale Kosten für Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen haben als die nominalen Zahlen zeigen. Expats sollten dies bei der Budgetplanung berücksichtigen und saisonale Schwankungen beobachten, die Qualität und Angebot beeinflussen können [Quelle 1][Quelle 4].
Zudem könnten Angestellte im Gastgewerbe – Einheimische wie Ausländer – mit Lohndruck und Veränderungen im Arbeitsmarkt konfrontiert sein, da die Betriebe mit engen Margen wirtschaften.
Mehr Informationen zum Tourismus- und Gastgewerbe-Ausblick 2025 finden Sie hier: Gastgewerbe kann 2025 nicht vom Tourismus-Boom profitieren [Quelle 1].